Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

Tourengruppe

Göllumrundung mit dem Mountainbike

Anfahrt mit den PKW nach Kuchl. Vom Parkplatz an der Ostseite des Gölls zum Eckersattel. Abfahrt zur Enzianhütte von da aus Richtung Kehlstein jedoch bis Schritzkehl. Über die Mittelstation der Königseebergbahn zur Königsbachalm zum Stahlhaus. Abfahrt durchs Blümtautal zurück nach Kuchl.

 Andreas Stadler

  

Trailspass in Saalbach-Hinterglemm

Findige Tourismusmanager haben es schon entdeckt, dass die Mountainbiker die Sommersaison in den grossen Skiarenen versilbern können.  So ist im hintern Saalachtal eine bekannte Hochburg für die Freunde des Downhillsportes entstanden.  Mit der Hilfe von fünf Gondelfahrten wird es Bergradlern ermöglicht, in einem Tag 5000 Höhenmeter Abfahrtsspass zu genießen. Dies nutzten vor kurzem auch wir vom DAV Laufen, obwohl bei uns der vergossene Schweiß bei der Auffahrt ebenso dazugehört. Nach der Anreise über Lofer und Saalfelden ging es von Saalbach aus die Seilbahn rauf zum Kohlmeiskogel. Hier beginnt ein sehr selektiver Wurzeltrail, rüber zur Schönleitenhütte, der sogleich die volle Aufmerksamkeit von uns forderte. Bei der nun folgenden Bikeparkabfahrt nach Leogang schraubten sich alle die technisch anspruchsvollen Trails runter ins Tal. Nun ging es mit der Asitzbahn bergwärts und den Wurzeltrail zurück in Richtung der “Panoramaalm” wo die nächste Bikeline runter zur Talstation vom Schattbergexpress beginnt. Flüssige Anliegerkurven, kleine Sprünge und steilere Downhillabschnitte forderten die Fahrtechnik, wobei natürlich die Gruppe um unsere neuen MTB-Übungsleiter Thomas und Andreas eine besonders gute Figur machte. Der Seilbahnfahrt zum Schattberg-Ostgipfel- folgte eine zähe Auffahrt zur Westgipfelhütte, die auch mal mit eigenem “Wadlschmalz” bewältigt werden musste. Der “Hacklbergtrail” ein sehr alpin belassener Bergweg führte mit lässigen Passagen zur gleichnamigen Alm, die einen willkommene Einkehr für uns ermöglichte.  Die Talfahrt zurück nach Hinterglemm ging wieder über Holzbahnen, Steilkurven und Sprünge. In Hinterglemm wurden die Bikes erneut in eine Gondel geschoben und wir entschwebten in Richtung Zwölferkogel, um die nächste rasante Talfahrt zu meistern. Die bereits bewältigten 4400 Höhenmeter Abfahrten steckten allen schon in den Knochen, so dass die Gondelfahrt mit der Reiterkogelbahn eine willkommene Pause darstellte. An der Bergstation wartete die sogenannte “Milkaline”, die wieder sehr technisch fordernd ins Tal leitete, auf uns.  Nach 500 Höhenmetern Auffahrten durch eigene Kraft und 5000 “Tiefenmetern” auf den verschiedensten Downhillstrecken kamen alle geschafft und wohlbehalten am Parkplatz in Saalbach an. Das Fazit dieser Veranstaltung war, dass auch Abfahrten durchaus die Kondition beanspruchen und dass wir alle, jung und alt ;-)  grossen Spaß bei der Sache hatten.

 Arno Hahnemann

Maria Himmelfahrt – am Hochkönig

Am Berg ist man dem Himmel doch näher! Mit 18 Teilnehmern aus drei Sektionen starteten wir bei strahlend blauem Himmel am Arthurhaus. Nach kurzer Zeit war die Mitterfeldalm erreicht und weiter ging es zur Torsäule. Dann wurde das Gelände immer steiniger und schottriger und im stetigen Bergauf und Bergab ging es zum Matrashaus. Die „Übergossene Alm“ sieht etwas trostlos aus, denn vom „Ewigen Eis“ ist nicht mehr viel vorhanden. Nach ca. 5 Std. hatten alle gut das Ziel erreicht und eine Pause verdient. Wir saßen vor der Hütte, genossen die Aussicht, erholten uns, denn bald ging es auf gleichem Weg zurück. An der Mitterfeldalm dann noch eine Kaffeepause! Es wurde viel gerätselt, wie viele Höhenmeter uns die Füße tragen mussten – sicher an die 1.700 bei dem ewigen Auf und Ab. Schön wars, wenn auch etwas anstrengend!

 Gabi Höfer-Jani

Eindrucksvolle Hochtouren vom Gschnitztal aus


Am Sonntag/Montag, 13./14. August, machten sich neun Bergsteiger des Alpenvereins Laufen um 5 Uhr früh auf den Weg zum Habicht, einem 3277m hohen Berg zwischen Gschnitz- und Stubaital. Vor dem Brenner zweigt die Straße ab nach Gschnitz auf 1281m Höhe. Nach dem ersten Stück durch Wald stiegen wir entlang zahlreicher Serpentinen durch eine steile, schmale Schneise aufwärts. An einer Geländekanzel mit Sitzbank führte uns der Anstieg über schön gestuftes Almgelände, begleitet von zutraulichen Schafen, zur hervorragend geführten Innsbrucker Hütte auf 2369m Höhe.
Nach der Brotzeit ging es bequem durch die Kuppenlandschaft mit Gras und rund geschliffenen Felsen an den Fuß der 500m hohen, etwas abschreckend wirkenden Felsflanke. Es folgten schöne, feste Platten mit Drahtseilen. Auf der linken Seite der Gipfelscharte kletterten wir ausgesetzt um eine Felsecke, dann sehr steil wiederum mit Hilfe von Seilversicherungen auf den erstaunlich geräumigen Gipfel mit dem schönen Gipfelkreuz. Der Rundblick auf die prominenten Nachbargipfel die Tribulaune, Wilden Pfaff und Wilden Freiger blieb uns überwiegend versperrt durch Hochnebel, schade nach 2000Hm Anstieg!!
Am Montag in der Früh freuten wir uns über wolkenlosen Himmel. Der"Habicht" erstrahlte mit seinem glänzenden Gipfelkreuz, von Süden her baute sich aber über den Tribulaunen eine imposante Föhnwalze auf. Wir wandten uns dem zweiten Ziel zu, der im Norden der Hütte gelegenen, 2564m hohen Kalkwand. Dabei kletterten wir auf schmalen, teilweise ausgesetzten Bergwegen mit mehrmaligem Höhenverlust zum aussichtsreichen Gipfel. Der Weiterweg zum Einstieg des schwierigen Klettersteiges "Illmspitze" rundete dei Tour ab. Beim Abstieg über den "Jubiläumssteig" zum Auto konnten wir uns einen Eindruck von den letzten Unwetterschäden für die Einwohner machen.
 
  Erich Steiner

Zwei-Tages-Tour auf das Große Teufelshorn

Aussichtsreiches Bergsteigen auf den höchsten Gipfel des Hagengebirges

Selbst schlechte Wetterprognosen konnten acht Bergsteiger des Alpenvereins nicht abhalten, die sehr reiz- aber auch anspruchsvolle Bergtour auf das Große Teufelshorn (2.362m) am Samstag den 5. August anzugehen. Vom Parkplatz Königssee ging es mit dem Schiff nach Salet/Obersee, wo sich das Ziel Großes und Kleines Teufelshorn hinter dem Obersee deutlich sichtbar in den Himmel erstreckten. Zu Fuß ging es Richtung erstem Etappenziel, der Wasseralm. Bei einer Luftfeuchtigkeit jenseits der 80% war selbst der ca. 5 km lange und flache Marsch bis zum Röthfall eine schweißtreibende Angelegenheit. Der sehr steile, aber gut versicherte Röthsteig ließ dann bereits erahnen, wie schwierig das Tagesziel Überquerung der Teufelshörner werden sollte. Belohnt wurde man aber durch herrliche Aussichten über Königssee, Obersee und in die Ostwand des Watzmanns. Nach schweißtreibenden ersten 800 Höhenmetern war um die Mittagszeit die Wasseralm erreicht. Wegen des vorhergesagten Regenwetters ab Samstagabend musste aber nun zügig das erste Gipfelziel Großes Teufelshorn gestartet werden. Anfangs durch Waldgelände, später durch Fels-Wiesengelände zieht sich der Steig im Bogen um das Große Teufelshorn herum, wobei eine etwa 5 m lange plattige Stelle (I-II) die Schlüsselstelle darstellt. Die letzten 400 Höhenmeter zieht es sich dann über einen breiten Kamm zum höchsten Gipfel des Hagengebirges, der nach ca. 5,5 Stunden erreicht war. Das nächste Etappenziel „Überschreitung vom Großen zum Kleinen Teufelshorn“ wurde aufgrund der für abends angekündigten Gewitter abgeblasen, so dass nach einer ausgedehnten Gipfelbrotzeit der Abstieg zur Wasseralm auf dem Aufstiegsweg erfolgte. So erreichte die Gruppe 20 Minuten vor Beginn des Regenwetters sicher das Nachtlager. Auch das Große Teufelshorn als einziger Tagesgipfel war alle Anstrengung Wert. Die sehr harmonische Gruppe genoss bei so manchem Getränk den schönen Tag. Am Sonntag erfolgte wegen des Regenwetters der Abstieg über den Röthsteig. Die durch die heftigen Regenfälle der Nacht überlaufenden Bäche sowie die sich in die tiefe stürzenden Wassermassen machten auch den ruhigen Abstieg nochmals zu einem Highlight. Bei einem geräucherten Fisch in St. Bartholomä ließ die Gruppe die Zwei-Tages-Tour ausklingen.

 Tom Öllinger

Hüttentour in den Lechtaler Alpen     

Am Sonntag morgen starteten wir mit drei Autos Richtung Kufstein, Innsbruck, Imst, über das Hahntennjoch nach Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs. Dann ging es bei Sonnenschein und guter Wärme zum Kogelsee und weiter zur Kogelseescharte. Inzwischen sind schwarze Wolken aufgezogen, die ersten Tropfen fielen und bei Gewitter und Graupelschauer stürmten wir der Hanauer Hütte entgegen. Evtl. Gipfel interessierten uns nicht mehr. Tropfnass erreichten wir die Hütte, legten uns trocken und bezogen unser Quartier. Später konnten wir aber bei Sonnenschein noch eine Halbe auf der Terrasse trinken und die Gegend geniessen.

Am Montag dann bei Sonnenschein Aufbruch zur Westlichen Demelscharte. Ein Teil der Truppe wollte die Demelspitze besteigen, brachen aber dann ab, da bereits wieder einige Tropfen fielen und  dieser Berg eine reine Kletterei ist.  Auch der Abstieg dann zum Steinsee ist anspruchsvoll und mit vielen Seilen versichert. Dort unten traf die Gruppe wieder zusammen und die Steinseehütte war nicht mehr weit. Wir fragten nach Gipfelmöglichkeiten und der Wirt meinte: „das leichteste sind die  Klettersteige – denn da hängen Seile drin“. Wir entschlossen uns zu einer kleiner Wanderung zu den Klettergärten. Dort lockte dann das gute Wetter und zu acht stiegen wir in den Klettersteig auf die Parzinnspitze ein. Schon wars und wir hätten auch ohne Ausrüstung den Berg bestiegen, aber nein, wieder fing es an zu regnen und zu graupeln. Umkehren ja oder nein, die meisten der Gruppe ent-schieden sich für den Rückzug. Unten angekommen hatten wir wieder Sonnenschein (wie im April) – also auf zum Steinsee auf ein kühles Bad. Es war trotzdem ein schöner Tag!

Morgens wieder Sonnenschein – wir wandern durch eine traumhafte Landschaft zum Gufelgrasjoch und weiter zur Roßkarscharte. Es folgt ein interessanter, anspruchsvoller Abstieg mit Seilversicherungen und Stiften und dann wieder steil hinauf zum Gebäudjoch. Ein ausgesetzter und schottriger Weg führt hinab zum See „Auf der Lacke“. Wieder ein erfrischendes Bad und in wenigen Minuten hinab zum Württemberger Haus, wo uns die sympathische Wirtin herzlich aufnahm. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung. Einige machten Yoga auf der Wiese oder Siesta, zu fünft machten wir uns auf den Weg zum Medriolkopf. Aber bereits kurz vor dem Gipfel fing es wieder an zu tröpfeln und nun mußten wir schnell sein. Rauf auf den Gipfel, ein Selfie und fix zurück, denn das Gewitter stand gut über uns. Die Haare knisterten schon und bei Blitz und Donner eilten wir zur Hütte zurück und genossen den gemütlichen Abend.

Die letzte Hütte wurde anvisiert. Ein interessanter Tag lag vor uns. Anfangs über blühende Almmatten, dann in Schotter und Felsen zur Großbergspitze, über einen Grat weiter zum Großbergkogel. Zum Großbergjoch und zur Seescharte. Ein herrlicher Blick zu den Seewiseen und die Memminger Hütte. Ein kaltes Bad im Mittleren Seewisee und über den Unteren Seewisee zur Hütte. Nachmittags dann noch ein kurzer Trip auf den grasbewachsenen Seekogel. Bei Dämmerung machte sich dann eine riesige Steinbockherde unterhalb der Hütte breit – so viele auf einen Haufen hatte noch niemand von uns gesehen.

Der nächste Tag bescherte leider etwas Regen und vor allem Nebel. So mußte der geplante, anspruchsvolle Gipfel, die „Parseierspitze“ gestrichen werden. Wir machten uns auf den Weg zu den 3 Seeköpfen, bestiegen diese alle drei und zurück zur Hütte. Das Wetter besserte sich, die Sonne kehrte zurück und darum dann noch ein kurzer Trip zum Seeköpfle und querfeldein zurück. Trotzdem ein schöner, ausgefüllter Tag.

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Der letzte Tag meinte es nicht gut mit uns. Morgens Nebel, dann immer auch wieder Regen. Durch eine Traumlandschaft gings bergauf und bergab zum Oberlahmsjoch, zum Steichgampenjoch, zum Alblitjoch und durch das Otterbachtal in den Talboden und zurück nach Gramais. 

Die „Lechtaler“ sind ein anspruchsvolles Gebirge. Bizarre Türme, schroffe Wände, interessante Übergänge, aber auch eine Blumenpracht. Obwohl das Wetter es nicht ganz gut mit uns meinte, genossen wir die Tage in unserer ausgeglichenen, netten, kameradschaftlichen, lustigen 13er-Gruppe.

  Gabi Höfer-Jani

  Über den Goldtropfsteig auf den Hochstaufen

  Mit dem Naturschutzreferenten unterwegs - eine kleine aber feine Gruppe machte sich am Sonntag, den 16. Juli 2017 auf, um den Hochstaufen über den Goldtropfsteig zu erklimmen. Bei bestem Bergwetter - weitgehend klare Sicht, aber kühle Temperaturen - starteten wir bei der Padinger Alm, bogen dann aber bald in den „geheime“ Abzweig zum Goldtropf ein. Über ehemalige Windwurfflächen, die inzwischen wieder dicht bestockt sind, schraubten wir uns schnell höher. Weiter ging es durch alten Fichtenbestand, wo uns eindrücklich vor Augen geführt wurde, wie gut die Bäume selbst die größten Felsbrocken zurückhalten können. Bald darauf öffnete sich die Sicht, der gesamte Talkessel von Bad Reichenhall lag schon deutlich unter uns und am Horizont grüßten Watzmann, Hockkalter und die Loferer Steinberge. Rasch näherten wir uns einer der schönsten Passagen der Tour, eine Querung durch hohes Pfeifengras direkt unter der Goldtropfwand. Der Sage nach gab es hier einen Wasserfall, dessen Wasser sich in den Händen eines armen Mädchens in Goldstücke verwandelt hat. Nun wurde das Gelände etwas anspruchsvoller, steiler und teils über Schotterpassagen, wand sich der Weg zum Brotzeitplatz. Hier stärkten wir uns, genossen die Aussicht und schrieben uns in das Wandbuch ein. Dann ging es in steilen Rinnen bergan, bis zur Schlüsselstelle mit leichter Kletterei, die alle souverän meisterten. Nach kurzem Marsch durch dichten Latschenbewuchs befanden wir uns auf dem Normalweg, inzwischen in den Wolken. Schnell standen wir auf dem Gipfel, mit schönen Ausblicken auf Chiemsee, nach Salzburg und in die Berchtesgadener Alpen. Aufgrund der doch frischen Temperaturen verzogen wir uns auf ein Getränk ins Staufenhaus. Danach ging es über den Normalweg, im unteren Teil gesäumt von zahlreichen geschützten Alpenveilchen, in zügigem Tempo zurück zur Padinger Alm.

 Hannes Krauss

Mit dem Mountainbike von Laufen zum Gardasee

Das Mountainbike hat sich fest in der Bergwelt etabliert. Viele Alpenvereinssektionen bieten Fahrten mit dem Bike an. Vom wöchentlichen “Radltreff”, über ausgedehnte Tagestouren oder Fahrten in die verschiedensten Regionen der Alpen, bis hin zur “Königsdisziplin, der Alpenüberquerung.  In zweijährigen Rhythmus veranstaltet auch wir, die Laufner DAV Sektion, einen Alpencross mit dem MTB.  Vermutlich wird nicht jeder verstehen, was einen Radler dazu bewegt, in mehreren Etappen die Alpen zu überqueren. Lasst mich versuchen, die Fastination die eine solche Tour ausübt euch zu erklären. Mit eigner Muskelkraft die üblichen und weniger bekannte Pässe und Alpenübergänge zu meistern, dabei rauschende Abfahrten und technisch fordernde Trails unter die Stollenreifen zu nehmen und jeden Tag auf die geschaffte Etappe zurückzublicken zu können, ist ein tolles Erlebnis, das nur der Transalpfahrer hat! Durch die verschiedensten Regionen und Vegitationsebenen zu rollen und die beeindruckende Bergwelt hautnah spüren, ist traumhaft. Zu fünfzehnt wollten dieses Gefühl Anfang Juli erleben. Diesmal ging unser Alpencross von Laufen in sieben Etappen bis nach Riva am Gardasee. Bei nicht ganz idealem Radlwetter ging es für ein paar Teilnehmer mit mir am Sonntag um 6.00 Uhr Morgens am Marienplatz in Laufen los. Nach und nach gesellten sich die anderen Transalpler zur Gruppe und schließlich begann unsere Tour mit einem Klassiker im Berchtesgadener Land. Die Auffahrt zur Stoisser Alm am Teisenberg! Bei Nieselregen und teils heftigen Wind erreichten wir die Alm, um eine Kaffeepause einzulegen. Nachdem die Regenkleidung übergezogen war, folgte die Abfahrt nach Adlgass und weiter ging es über Schmelz, Froschsee und Rupolding zum Chiemgauradweg in Richtung Seegatterl. Da die Mittagspause anstand und leider kein Gasthaus auf dem Weg geöffnet hatte, musste nach Reit im Winkel umgeplant werden.  Hier stärkten wir uns in einer Pizzeria um die extrem steile Betonpiste zum Hindenburghaus zu bewältigen. 27% Steigung und “keine Gnade für die Wade”. Die Forststrasse zum Straubingerhaus am Fellhorn war danach schon fast erholsam. 87 Kilometer und 2300 Höhenmeter hatten wir an diesem Tag bewältigt und nachdem die Lager in der gastlichen DAV Hütte auf der Eggenalm bezogen waren, genossen alle das gute Abendessen und tankten mit “Isotonischen Gerstensaftgetränken” die Akkus wieder auf. Der folgende Morgen wurde etwas gemütlicher angegangen, da der Wetterbericht ab 10.00 Uhr Besserung versprach. Die Abfahrt ins Grossachental konnte schon ohne  Regenklamoten gemacht werden und am Talradweg in Richtung Kitzbühel lachte sogar die Sonne vom Tirolerhimmel. Nach der Mittagspause in Maurach stand noch die Auffahrt zum Pass Thurn an, die auf der Autostrasse erfolgte. Am Scheitelpunkt hieß es nach einer kurzen Abfahrt, noch mal rauf, eine Forststrasse erklimmen, die schließlich in eine lange Talfahrt nach Bramberg mündete.  Eine kurze Kaffeepause, schnell die 250 Höhenmeter zum Geiselhof etwas oberhalb vom Ort gemacht und schon war dieser Tag mit 68Kilometern und 1350 Höhenmetern abgespult. Das reichhaltige Abendessen, eine erholsame Nacht und ein üppiger Frühstückstisch, war die Vorbereitung für den dritten Tag der Alpentour. Eine lange Auffahrt in Richtung Geisljoch, vorbei am Rettenstein, weiter zum Wildkogel auf 2200 Metern Seehöhe, forderte unsere Kondition. Am Wildkogelhaus stärkten sich alle noch mal um die Abfahrt am bekannten “Wildkogeltrail” zu meistern. Mit tollen Ausblicken auf den Großvenediger windet sich der flowige Trail über 1000 Höhenmeter hinunter nach Neukirchen im Salzachtal und ein breites Grinsen verzierte unsere Gesichter!  Vor der folgenden Auffahrt zum Gerlospass wurden die Mägen im Wald im Pinzgau, beim Kirchenwirt gefüllt. In der sengenden Frühnachmittagssonne hieß es nun die alte Gerlosstrasse zu bewältigen, “a zaache Sach”! Schliesslich kamen alle nach dem passieren der jungen Salzach auf der Gerlosplatte an. Eine lange Abfahrt ins Zillertal war der Lohn für den vergossenen Schweiss und über Meierhofen und Finkenberg kamen wir nach Ginzling, dem Ziel für den dritten Tag.  Diese Etappe war mit 80 Kilometern und 2300 Höhenmetern eine Herausforderung, so dass der Abend im Gasthof Ginzling bei einem guten Abendessen sehr schnell verging.  Am Mittwochmorgen, nach einem perfektem Frühstücksbuffet, stand die Überquerung des Alpenhauptkammes an. Anfangs auf der Asphaltstrasse ins Zamsertal hinein, leitete ein eigens für MTB-Fahrer angelegter Weg rauf, zum Schleegeispeicher mit der imposanten Staumauer. Hier beginnt die, je nach Fahrkönnen längere oder kürzere, Schiebepassage zum Pfitscherjoch, die jedoch mit gigantischer Natur entschädigt.  22° plus in 2300 Metern Höhe und ein genüssliches Spaghettiessen am Pfitscherjochhaus war der Lohn für die letzten 1350 Höhnemeter . Nach der Mittagspause rollten wir die alte Militärpiste runter ins Pfitschertal und in flotter Fahrt kamen alle nach Sterzing. Den Endanstieg für diesen Tag bildete die Fahrt ins Jaufental zum Jaufentalerhof, Auch in diesem luxuriösem Hotel waren wir herzlich willkommen und konnten die Wellnessoase und die ausgezeichnete Küche geniessen, was nach 65 Kilometern und 1600 Höhenmetern allen gut tat.  Der nächste Morgen verwöhnte uns nach einem opulentem Frühstück mit perfektem Radlwetter und durch das stille Jaufental kurbelten wir aufwärts zum Jaufenpass auf 2200 Metern. Hier teilte sich die Gruppe in einen Gemütlichen und einen “Abfahrtsorientierten” Teil. Wer meine Berichte kennt, weiss was nun folgt. Ein technisch sehr komplexer Trail führte die “Abfahrer” über 1000 Höhenmeter hinunter nach Sankt Leonhard im Passeiertal. Adrenalingeladen trafen die Trailfahrer, angeführt von mir, in einer Pizzeria den gemütlichen Teil der Gruppe und die tolle Talfahrt sorgte für Gesprächsstoff unter den Alpencrossern! Die “Kette rechts”, ging es nun am Radweg entlang der Passeier bis nach Lana in der Nähe von Meran. Die Fahrt zum Gampenpass stellte mit 1100 Höhenmetern noch mal einen dicken Brocken an diesem Tag dar. Anfangs der Passtrasse folgend ging es durch Apfelplantagen aufwärts in den Bergwald hinein und eine lange Forstpiste endete nach vielen Tretkurbelumdrehungen für die letzten drei Kilometer auf der Strasse zur Passhöhe. Etwas unterhalb dem Scheitelpunkt war im Wallfahrtsort “Unsere liebe Frau im Walde” der Zielpunkt des fünften Tages erreicht. 71Kilometer und 2260 Höhenmeter zeigte mein Radcomputer an der Unterkunft für diese Etappe an. Die Nähe zum Italienischsprachigen Teil der Alpen war auch beim Frühstüch zu bemerken, di Semmeln waren Staubtocken und der Kaffe lecker. Dennoch starteten alle gut erholt um über ruhige Forstpisten nach Castel Fondo zu gelangen. Eine längere Strecke ging es leicht bergab über Romallo zum “Lago die Guistina”. Den Stausee, mit seinen fijordartigen Buchten entlang, kamen alle zum Radweg ins Val di Non, der eine Teilstrecke der bekannten Brentaumrundung bildet.  Der Anstieg von Dimaro bis Madonna di Campiglio führt kurzweilig entlang des Torrente Noce und durch eine sehenswerte Klamm über 1100 Höhenmetern. Im mondänen Skiort Madonna wurde eine Mittagsrast eingelegt um danach über Forstwege und Nebenstrassen nach Carisolo zu gelangen.    Nach 75 Kilometern und 1700 Höhenmetern waren die Radler froh, diesen Tag gut gemeistert zu haben. Das Ende der Alpenüberquerung war schon zum Greifen nahe, so dass dieser Abend für uns alle etwas länger dauerte. Wir hatten viel Spaß zusammen und Mancher feierte schon mal ein bisserl die erfolgreiche Alpenüberquerung . Das war angesichts der folgenden Teilstrecke auch nicht unbedingt falsch, denn am letzten Tag waren mit 1000 Höhenmetern verteilt auf 50 Kilometern die Eckdaten überschaubar. Von Carisolo aus ging es auf der Brenta Bike Route nach Tione di Trento, von dort zum Passo Tonale und über versteckte Waldwege zum Lago di Tenno.  Das klare Wasser vom Tenno See lud spontan zu einem erfrischendem Bad ein! Die Zeit war schon etwas fortgeschritten, dass die Reststrecke schnell im triebigen Verkehr des nahen Gardasees abgespult wurde. 12510 Höhenmeter verteilt auf knapp 500 Kilometer eine tolle Leistung der Transalpteilnehmer vom DAV Laufen! Das “Finisherfoto” am Hafen von Riva del Garda, die große Pizza , das Glaserl Rotwein und die Eiskugeln hatten wir uns redlich verdient! Die Rückfahrt nach Laufen erfolgte mit einem Shuttleservice und nach 7 Tagen kamen wir wohlbehalten und durchaus stolz etwas Grosses geleistet zu haben, wieder in der Heimat an.  

 Arno Hahnemann

Zwei Touren führten die Laufener in heimatliche Gefilde

Einige Laufener Alpenvereinsmitglieder sind auf den Bergen des österreichischen Tennengebirges, wo die sektionseigene Hütte steht, öfters unterwegs als auf denjenigen, die vor der Haustür stehen.

Am vergangenen Wochenende war dies jedoch mal nicht der Fall und es ging bei Daniels erster Vereinstour auf den Fuderheustein bei Piding. Bei sommerlichen Temperaturen aber meist im schützenden Wald unterwegs, stiegen sechs Bergwanderer von Staufenbrücke aus auf teilweise schmalen Weg hinauf. Nicht unangenehm war dabei ein leichtes Lüfterl, das immer wieder für Abkühlung sorgte. So mancher war überrascht über diesen abwechslungsreichen und teilweise versicherten Aufstieg, der auf einen unverhofft aussichtsreichen „Gipfel“ auf 1321m führte. Was viele dabei nicht wissen, es handelt sich hierbei gar nicht um die höchste Erhebung des Fuderheubergs, aber nachdem dessen Gipfel mit 1350m im Waldgebiet liegt, eignete sich der Felsaufbau des Fuderheusteins wesentlich besser für die Errichtung des Kreuzes.

Nach einer einstündigen Brotzeit entschieden wir uns für den Abstieg über Buchmahd in Richtung Padinger Alm, die ja leider nicht mehr geöffnet ist. Über den idyllisch gelegenen Strailachweg durchs Nonner Grünland  marschierten wir zurück zum Parkplatz.


Am Sonntag stand dann Christians Zwieselrunde auf dem Programm. Hatte er bei seinen Touren im letzten Jahr immer Pech gehabt, schien ihm Petrus auch diesmal nicht so wohlgesonnen zu sein. Angesichts eines bevorstehenden Wetterumschwungs trafen sich die Laufener bereits um 6.30 Uhr, eine Stunde früher, um schließlich vom Listwirt aus über die Zwieselalm und Gamsknogel den Zwiesel zu besteigen. Über den Zennokopf sollte es wieder nach unten gehen. Soweit der Plan… Doch bereits beim Aufstieg über den Mulisteig wurden die Wolken immer dichter. Man entschloß sich die Runde umzudrehen und so stiegen wir zunächst auf den 1756m hoch gelegenen Zennokopf. Die Sicht nach unten war uns schon nicht mehr vergönnt und es blies ein kalter Wind, so dass wir alle schnell in unsere Regenjacken schlüpften. Nach kurzer Gipfelbrotzeit entschieden wir uns bei einsetzendem leichten Regen für den Abstieg. Zwei Unentwegte ließen es sich jedoch nicht nehmen, trotz der fehlenden Aussicht doch noch schnell den Zwiesel „mitzunehmen“. Man traf sich schließlich wieder an der Zwieselalm, wo mehrere Bergwanderer bereits die weitere Wetterentwicklung in der gemütlichen Stube abwarteten. Zu unserer Überraschung wurden wir von der Hüttenwirtin sogar erwartet, hatte sie doch von der Tour in der Zeitung gelesen.

Angesichts der guten Bewirtung blieben wir dann gerne noch ein Weilchen länger bevor wir uns bei nachlassendem Regen an den Abstieg machten.  Fazit: Die Tour war kürzer als gedacht, aber schee war`s trotzdem!

 Markus Lichtmannegger

Mit dem MTB zu den Südabstürzen vom Tennengebirge 

Zu siebt waren wir kürzlich kürzlich im Raum Lungötz unterwegs. Bei perfekten Wetterbedingungen starteten wir, begleitet von der morgendlichen Kühle, in Hüttau. In angenehmer Steigung leitete die Straße ins Larzenbachtal hinein und weiter ging es auf guten Forstwegen, hinauf zur sogenannten Scharte. Mit zunehmender Steigung wurde die Bischlingalm erreicht und mit den kleinsten Übersetzungen kämpften sich alle die gnadenlose Steilheit zum Bischlinggipfel rauf. Der bei Paragleitern sehr beliebte Gipfel, entschädigte mit einer grandiosen Aussicht auf die Bergwelt ringsum, für die kräftezehrende Auffahrt. Nach dem Gipfelfoto ging es die Skipiste runter zum Ladenberg und einen anspruchsvollen Almweg rauf in Richtung Jochriedl. Hier beginnt der sehr interessante, flüssige Singletrail runter zum ehemaligen Truppenübungsplatz “Au”. Mit viel Fahrspass ging es mit tollen Blicken auf die Südabstürze vom Tennengebirge hinaus bis kurz vor Lungötz. Das Berggasthaus Wildau, das uns von der Sarnierung des Passrucksteiges rauf zur Edelweisscharte, bestens bekannt ist, war wieder einmal einen Besuch wert und die sympathischen Wirtsleute versorgten uns mit Speisen und Getränken. Nach der erholsamen Einkehrpause rollten alle in flotter Fahrt nach Lungötz. Hier folgten wir ein kurzes Stück der Lammertalstrasse, kurbelten hinauf zum St. Martin Panoramaweg und schließlich weiter zur Buttermilchalm. Die folgende Abfahrt auf einen sehr anspruchsvollen Trail erforderte noch einmal die Konzentration und Technik aller MTB Fahrer. Zum Schluss der Tour ging es über bequeme Radwege zurück nach Hüttau. 1500 Höhenmeter und 40 Kilometer waren die Eckdaten der aussichtsreichen Runde am Tennengebirge, bei der wir wieder einmal die Einkehr beim “Rochus” geniessen konnten.

 Arno Hahnemann

Drei-Gipfel-Tour

Schon wieder mit Gabi unterwegs. Diesmal in der Osterhorngruppe. Von Lämmerbach stiegen wir über die Genneralm zum Gennerhorn (1735m). Hinten runter und wieder rauf zum Gruberhorn (1732m) und dann noch weiter zur Regenspitze (1675m) Über die Feichtensteinalm ging es dann zur Einkehr in der Gruberalm. Eine wunderschöne Runde und zum Abschluss noch ein kühles Bad im Hintersee. Kann ein Tag schöner sein?

 Gabi Höfer-Jani

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Mooslahnerkopf

Der Mooslahnerkopf ist ein mit seinen 1815m ein unbedeutender Gipfel links der Watzmannfrau. Vom Parkplatz Hammerstiel ging es zur Kühroint und dann steil ansteigend zum Gipfel. Von dort hat man einen herrlichen Rundblick auf viele Gipfelziele und den Tiefblick zum Königssee und Bartholomä. Beim Abstieg gab es natürlich eine Einkehr auf der Kühroint. Der Rückweg führte uns Richtung Grünstein, Abzweig zum Schapbachriedl und über einen kleinen Steig zurück zum Parkplatz.    

 Gabi Höfer-Jani

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Frühjahrstour auf den Traunstein

Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen machten sich 14 Teilnehmer vom Umkehrparkplatz „Unterm Stein“ am Ostufer des Traunsees auf den Weg zum Traunstein (1.691m). Nach einem kurzen Stück Forststraße mit zwei Tunnels folgte die Gruppe dem Einstieg des Naturfreundesteigs. Über den sehr anspruchsvollen, aber gut versicherten Steig der teils mit Tritten und Leitern versehen ist, ging es mit vielen Pausen Richtung Naturfreunde-Haus. Dabei konnte der herrliche Ausblick über den Traunsee und das Lainautal hinweg ins Tote Gebirge und bis ins Dachsteingebirge genossen werden. Vom Naturfreunde-Haus ging es anschließend zum Gipfelkreuz des Traunsteins, an dem nur eine kurze Brotzeit-Rast eingelegt wurde, denn auf die Einkehr bei der Gmunder Hütte freuten sich schon alle. Am frühen Nachmittag erfolgte dann der Abstieg über den Steig Richtung Moaralm. Zuerst noch viel seilversichert ging es rasch bergab in der Süd-Südostflanke bis zum „Kaisertisch“ am Lainaubach. Über die Moaralm-Forststraße und den Miesweg ging es dann zurück auf den Umkehrparkplatz. Rasch die Badesachen aus dem Auto geholt, wurde der perfekte Bergtag mit einem kühlen, erfrischendem Bad im Traunsee abgerundet.

 Tom Öllinger

Muttertag am Hochgern


7 Uhr morgens wieder mal Regen. Aber vier Mütter und ein Vater steuerten das geplante Ziel an. Vom Wanderparkplatz in Marquartstein auf kleinen Steigen zur Schnappenkirche. Dann weiter zur Staudacheralm und dem Gipfel entgegen. Keine Regengüsse, nur Nebelschwaden. Aber immer wieder herrliche Blicke ins Tal. Der Abstieg führte über das Hochgernhaus und Agergschwendt zurück. Es wurde immer sonniger und wärmer – einfach ein schöner Muttertag!

 Gabi Höfer-Jani

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 Bergradler aus Wasserburg und Laufen gemeinsam unterwegs

Mit der DAV Sektion Wasserburg verbindet uns DAV’ler aus Laufen eine tiefe Kameradschaft.  In jedem Jahresprogramm gibt es Termine, die unser gemeinsames Interesse am Bergsport und Geselligkeit zusammenbringen. Bis vor kurzem waren dies vor allem Gemeinschaftstouren in der näheren Gebirgswelt um das Berchtesgadener Land und im Tennengebirge, in dem sich unsere schöne Laufener Hütte befindet. Da auch unsere Bergfreunde aus Wasserburg gern mal mit dem Mountainbike unterwegs sind, trafen sich, unter der Leitung von Fritz Gottwald, 16 Radler aus der Stadt am Inn und sechs Laufner Bergradlfreunde zu einer Tour auf den Gaisberg. Von Ainring aus überquerten wir auf dem Steg die Saalach und pedalierten zum Saalachspitz und weiter an der Salzach entlang bis nach Elsbethen bei Salzburg. Den Glasenbach aufwärts erreichten alle den Parkplatz zum Eingang der Galsenbachklamm. Weiter kurbelten die Radlfahrer die beeindruckende Klamm aufwärts um über Nebenstrassen nach Hinterfagerer zu gelangen. Nach 25 Kilometern und 600 Höhenmetern erreichten die Mountainbiker in der Nähe der Zistelalm die Gaisbergstrasse. Nun hieß es noch mal kräftig die Tretkurbel drehen, um den finalen Anstieg zur Gaisbergspitze zu meistern.  Am Gipfelkreuz genossen wir das Panorama auf die umliegende Bergwelt und die erholsame Pause, um die Muskulatur der Beine wieder zu entspannen. Die rasante Abfahrt zurück zur Mittereggalm forderte die Bremsen der Bikes und bei einer Einkehr auf der gastlichen Sonnenterasse von der Alm ließen wir uns das Mittagsessen schmecken.  Weiter führte die Abfahrt zurück nach Elsbethen, um schließlich wieder an der Salzach und Saalach entlang, nach Ainring zu gelangen. Bei idealem Radlwetter konnten alle nach 60 Kilometern und 950 Höhenmetern auf eine schöne Tour mit den Bergfreunden aus Wasserburg zuückblicken.  Die Planungen für das Jahr 2018 werden sicher wieder eine Gemeinschafts-MTB Tour zwischen Laufen und Wasserburg beeinhalten, bei der ich die Tourenleitung übernehmen werde.  

 Arno Hahnemann

  Rabensteinhorn und Pflasterbachhörndl

Es ist der 26. März und wir haben in den unteren Lagen keinen Schnee mehr. Also wurde schnell umgeplant und aus einer Schneeschuhtour wurde eine Frühjahrswanderung mit Seidelbast, Heidekraut und Leberblemal. Start war in Kilbing bei Bad Reichenhall. Anfangs über einen Forstweg, dann etwas weglos bei einer kleinen Privathütte vorbei und dann wieder auf markiertem Pfad zum Rabensteinhorn. Ein Gipfel mit herrlicher Fernsicht und einem „anderen“ Gipfelkreuz. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher zum Gipfel des Pflasterbachhörndls.

 Gabi Höfer-Jani

Skitour auf den Kraxenkogel...

 Schneeschuhwanderung zum Roßfeld

Wir starteten in Oberau entlang der Piste. Bald aber zweigten wir ab und wanderten gemütlich im Wald über die Restenkapelle zum Gipfel. Nach fast drei Stunden erreichten wir den Gipfel und bei herrlicher Fernsicht machten wir Brotzeit. Leider war es windig und etwas ungemütlich und traten bald den Rückmarsch am Rande der Piste an.

 Gabi Höfer-Jani

Skitour auf den Strichkogel

Skitour zum Schlenken gemeinsam mit den „Climbären“ aus Tittmoning

Dank der Inversionswetterlage konnte unsere Skitour zum Schlenken, gemeinsam mit den Climbären, der Jugendgruppe des DAV Tittmoning, nach der langen Kälteperiode, bei angenehmen Temperaturen durchgeführt werden. Bereits beim Start in Rengerberg hatten wir Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Ja, es sollte beim Anstieg zum aussichtsreichen Gipfel sogar richtig warm werden. Auf dem Gipfel angekommen, konnten wir nicht nur die herrliche Rundumsicht genießen, sondern auch noch Plätzchen und selbstgemachten Kuchen. Lecker. Über eine anspruchsvolle Abfahrtsvariante mit schon aufgefirntem Schnee erreichten wir wieder die Autos bei mittlerweile sehr warmen plus zehn Grad Celsius.

Peter Schauer

Skitour aufs Eibleck

Anfahrt Freilassing, Hallein, Gaißau bis Parkplatz bei der Einfahrt zur Spielbergalm Straße. Aufstieg über die Wiesenhänge nordostseitig bis auf 1150 hm, danach nordwärts auf einen Ziehweg bis zum Gipfelhang und über diesen zum Gipfel. Abfahrt wie Anstieg jedoch bis zum Ende des Gipfelhangs, anschließender Wiederaufstieg von ca. 100 hm. Bei der Einfahrt zu den Wiesenhängen haben wir das Suchen und Orten Lawinenverschütteter mit den VS-Gerät und Sonde geübt. Anschließend Abfahrt bis zum Parkplatz und Heimfahrt.

 Andreas Stadler

Vorderlahnerkopf im Heutal

meine letzte Tour für das Jahr 2016. Mit 18 Berglerinnen und Bergler startete ich bei Heutalbauer. Anfangs auf dem markierten Steig zur Hochalm. Dann schwenkten wir links ab und ich war auf der Suche nach Steinmännern. Leider verfehlte ich den Einstieg und führte die ganze Gruppe querfeldein, über Baumstämme und durch Latschen aufwärts. Ich hörte aber immer noch Lachen und gute Sprüche hinter mir – die gute Laune war noch da! Dann kamen wir aber doch auf den richtigen Steig und stiegen dem Gipfel zu. Die Brotzeit dauerte nicht sehr lange, da die Sonne nur teilweise wärmte und ein kühler Wind wehte. Zurück nahmen wir dann den richtigen Steig – die Hochalm war leider überfüllt und deshalb marschierten wir schnurstracks zu den Autos. Für das nächste Jahr versprach ich dann nur Touren auf markierten Steigen!?!

Gabi Höfer-Jani

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Hirschangerkopf (1769m) am Untersberg

Herrliches Herbstwetter bescherte uns der 16. Oktober. Von Hallthurm starten wir über die Fadererschneid  zum Hirschangerkopf. Dieser wird auch Reichenhaller Hochthron genannt – ein kleiner, aber feiner Gipfel mit einer wunderschönen Aussicht über das Untersbergplateau. Der Weg ist bis zur Jagdhütte (früher Grenzhütte) nur durch einige Steindauben, später dann mit kleinen roten Punkten markiert. Für den Abstieg wählten wir die Variante über die Zehnkaser und den Almsteig, auch „Kniaschnaggla“ genannt. Dieser war anfangs sehr schmierig und er zieht sich steil hinunter. Vorsicht und Trittsicherheit verlangt dieser Steig, der seinen Namen wirklich zu Recht hat.

Gabi Höfer-Jani


Mountainbike Saisonausklang in Südtirol

Noch einmal Sonne tanken und bei angenehmen Temperaturen schöne Bergradtouren machen!  So stellten uns wir, zehn Lauf’ner DAV Mitglieder, das Saisonende vor. Wir wollten für vier Tage im Val Sugana bei Trento die guten Tourenmöglichkeiten nutzten.  Gleich nach der Ankunft in Levico hieß es anfangs flach, um den Lago Levico radeln. Am Südwestufer ging es dann steil bergauf nach Tenna und über Apfelplantagen weiter nach Pergine.  Der nächste Anstieg führte uns nach San Vito und mit beeindruckenden Tiefblicken auf den Caldonazzo See erreichten alle Calceranica. Die Rückfahrt ging am See entlang und schließlich durch Obstplantagen zurück nach Levico. 35 Kilometer und 700 Höhenmeter waren das Ergebnis vom ersten Biketag. Für den Samstag war die Befahrung der Kaiserjägerstrasse geplant. Nach einem perfekten Frühstück nahmen wir die Militärstrasse aus der Zeit um 1914 unter die Stollenreifen. Mit imposanten Tiefblicken ins Val Sugana schraubten sich die Radler bis zum Scheitelpunkt der Straße und weiter auf einem Schotterweg nach Lavarone. Über Carbonara, durch eine enge Schlucht nach San Nicolo und zurück im Talgrund ging es wieder nach Levico. Diese 40 Kilometer und 1100 Höhenmeter auf guten Nebenstrassen und Militärwegen vergingen für uns alle sehr schnell. Nach einer erholsamen Nacht und reichhaltigen Frühstückbuffet wurde über ruhige Bergstraßen der Monte Panarotta “erradelt”. Leider war diese Tour von diesigem Wetter begleitet und erst zur Abfahrt lugte die Sonne auf die Mountainbiker vom DAV Laufen. Dennoch war diese Tour mit 1350 Höhenmetern verteilt auf 38 Kilometer ein tolles Erlebnis. Am Tag der Deutschen Einheit strahlte in Südtirol die Sonne von einem tief blauen Himmel. So konnten wir die letzte MTB Tour bei besten Bedingungen starten. Diese Runde führte über die weite Luserna Hochfläche. Vorbei an vielen Almen und durch dichte Waldgebiete kurbelten alle in Richtung Monte Rovere. Auch zur Ruine der Festung Luserna, die im ersten Weltkrieg die Gebietsansprüche der KuK Monarchie verteidigen sollte, ging es bei dieser Tour. Nach knapp 30 Kilometern und 700 Höhenmetern, zurück am Startpunkt, wurden die Bikes in den Autos verstaut und auf der Heimfahrt sprachen alle von den tollen Bergradtouren im Val Sugana, das durchaus einen Kurzurlaub wert war.

 Arno Hahnemann    

Staufenumrundung von daheim aus

Von Lampoding, Schönram nach Teisendorf von da über Högelwörth, Anger, Aufhamer Wald nach Adlgass. Nach der Einkehr über Einsiedl zum Falkensee dann den Soleleitungsweg bis Weißbach. Von Weißbach auf den Schadlosberg, den Bergkamm folgend bis zur Abfahrt zur Höllenbachalm. Nach der Einkehr, Auffahrt Richtung Siebenpalven jedoch über leichte Trailabfahrten zum Listsee. Von da Richtung Bad Reichenhall, Nonn, Piding, Urwies nach Anger und die Anfahrtstrecke zurück.

 Andreas Stadler

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Vorderberghörndl (2083m), Berchtesgadener Alpen

  

Vom Parkplatz Hintersee marschierten wir Richtung Hirschbichl. Nächster Anhaltspunkt das Taferl „Ofental“. Dort zweigten wir nach einigen Metern in den unmarkierten Weg und stiegen Richtung Sittersbachtal auf. Bei der Querung des Forstbegangsteiges ging es dann nach rechts über eine steile Leiter und weiter den Steinmandeln folgend dem Gipfel zu. Oben eine herrliche Sicht und warme Temperaturen. Der Abstieg über das Sittersbachtal war ziemlich weglos, teilweise sehr feucht und rutschig und somit etwas anstrengend, aber nach gut 6,5 Stunden Gehzeit erreichten wir unseren Ausgangspunkt.

 Gabi Höfer-Jani

Einsamer Gipfel über dem Lammertal

Laufener Bergsteiger besteigen die unbekannte „Wieswand“ – Neuneinhalb-Stunden-Tour

Tennengebirge. Wiese und Wand haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Und doch heißt der 2017 Meter hohe Gipfel an der Nordseite des Salzburger Tennengebirges Wieswand. Acht Bergsteiger erkletterten mit dem Laufener Alpenverein diesen markanten Dorn über stellenweise ausgesetzte Felspassagen.

Unterhalb, am Beginn des Grates etwas Wiese. Oben am Gipfel nur ein kleiner grüner Fleck. Dazwischen eine Wand. Vor allem aber ein für das Tennengebirge so typischer Gipfelgrat, der sich von Süden nach Norden erstreckt.

Vor Norden, von Abtenau-Au, waren die Bergsteiger frühmorgens gestartet, einem schmalen Forstweg gefolgt und nur wenig später nach links in den Bergwald abgebogen. Wer es nicht weiß, findet den Einstieg kaum; kein Schild, keine Markierung zeigt dem Unkundigen, wo es lang geht.

Peter Reschreiter kennt seine heimatlichen Berge. Der langjährige zweite Vorsitzende der Sektion Lammertal hatte die Laufener Bergfreunde schon 2013 über den ausgesetzten Ostgrat auf den Großen Traunstein – jenen im Tennengebirge – geführt. Diesmal also die Wieswand.

In Serpentinen schlängelt sich der Steig hinauf durch den Bergwald aus Buchen, Fichten, Tannen und Lärchen, gelegentlich mit Steinmand'ln kenntlich gemacht. Mächtiges Blockwerk geht über in immer kleiner werdenden Schotter. Eine sichtlich auch von Gämsen genutzte Steigspur führt unter der teilweise wasserüberströmten senkrechten Ostflanke der Wieswand entlang. Über grasbewachsenen Latschenhänge wendet sich der Steig nach Westen hinauf zum Gipfelgrat.

Für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger ist dieser schmale Grat kaum ein Problem. Bis auf eine Dreierstelle, die luftig in die Ostabstürze hinaus führt, und besonders im Abstieg Können und Klettervermögen erfordert, sind hier doch die allermeisten ungesichert und absolut eigenverantwortlich unterwegs.

Zuvor aber geht es ansteigend über die beiderseitigen Abgründe entlang hinauf zum 2017 Meter hohen Gipfel. Dort steht ein eher bescheidenes Gipfelkreuz aus verzinktem Rundrohr. Das Gipfelbuch war zuletzt im Jahr 2001 erneuert worden, hinaufgetragen von einem einheimischen Bergsteiger, versehen mit einem Vers, der die Schönheit der Natur und die Einsamkeit dieser Bergwelt preist.

Kaum mehr als 20 Bergsteiger tragen sich pro Jahr in dieses Buch ein, nicht wenige davon mehrfach. Es ist wahrlich kein Gipfel für jedermann. Der Blick hinaus in den Tennen- und den Flachgau, nach Salzburg und zu den Seen ist grandios, ebenso die Ansicht der Nachbargipfel und der Nachbargrate. Die Restwolken und der Nebel des Aufstiegs hatten sich verzogen, dennoch war die Gipfelrast der Laufener kurz; im Bewusstsein, dass der Abstieg nochmal alle Konzentration erfordern würde.

Entspannter dann der weitere Weg bis hin zu einem Quersteig, der zunächst wieder ansteigend zur Schwarzkogel-Jagdhütte und anschließend zur Trickl-Jagdhütte führt. Ab Mitte August beginnt hier die Gamsjagd und die Jäger sehen spätestens dann Bergsteiger in dem Gebiet nicht mehr so gerne.

Die Trickl ist eine anspruchsvolle Skiabfahrt unterhalb des Großen Breitsteins. Schwere Lawinen hatten in den vergangenen Jahren nicht nur die dortige Jagdhütte zerstört, sondern auch den steilen Bergwald abgeräumt. Nun kommt hier das Gras, das Gestrüpp und die Dornen. Der Steig ist stellenweise kaum noch zu erkennen, der Abstieg in steilem und schmierigem Gelände wahrlich kein Genuss mehr.

Neuneinhalb Stunden waren die Bergsteiger an diesem Tag unterwegs gewesen, als sie schließlich über die grünen Wiesen im Tal wanderten. 1350 Meter über ihnen eine Wand. Und im Abendlicht ein Grat und ein einsamer Gipfel. - höf

Rötelstein (2247m)

Am Sonntag, den 14. August ging es in das Dachsteingebiet. Wir starteten in Filzmoos bei der Rettensteinhütte. Über den Südwestgrat ging es abwechslungsreich, etwas ausgesetzt und manchmal auch zum Hinlangen auf den Gipfel des Rötelsteins mit wunderbarer Aussicht. Der Abstieg war nicht so schön - steil und brüchig bis zum Sulzenhals. Dann aber schönes Almgelände mit einer zur Einkehr einladenden Sulzenalm. Wir  genossen noch den Sonnenschein und die Wärme – eine Seltenheit in diesem Sommer und marschierten gemütlich zum Ausgangspunkt zurück.

 Gabi Höfer-Jani

Hochtouren in den Stubaier Alpen bei Prachtwetter
Elf Bergsteiger vom Alpenverein Laufen wanderten vom Bergsteigerdorf Niederthai (1538m) entlang des Horlachtales leicht ansteigend talein zur 2034m hoch gelegenen Schweinfurter Hütte. Nach einer kurzen Rast auf der von beeindruckenden Dreitausendern umgebenen AV-Hütte machten wir uns auf zum ersten Ziel, dem 3008m hohen Hochreichkopf, einer schönen, pyramidenförmigen Berggestalt. Zunächst ging es durch herrlichen Kiefernwald, vorbei am rauschenden Gebirgsbach, zur Finstertaler Alm. Ein schmaler Bergweg führte steil aufwärts über einen langen Moränenrücken, vorbei an kleinen Karseen in das weite Becken des ehemaligen Steinkarferners. Zuletzt kletterten wir sehr steil und vorsichtig wegen der Schneereste entlang der Felsen in die Hochreichscharte. Schließlich erreichten wir alle über den ausgesetzten Südhang den Gipfel. Die Rundumsicht war atemberaubend.
Ein zünftiger Hüttenabend und eine ruhige Nacht auf der empfehlenswerten AV-Hütte folgten. Am Morgen nahmen wir uns bei wolkenlosem Himmel das nächste Ziel vor, den 3081m hohen Zwieselbacher Roßkogel, ein auch bei Skitourengehern bekannter Berg. An einer Sennhütte vorbei hielten wir uns links zuerst steil über eine Erlengebüschstufe, dann über grasiges Gelände in das beeindruckende Fidaskar. Anschließend plagten wir uns über grobblockiges Schuttgelände immer steiler empor zu einem Felssporn, anstrengend und vorsichtig wegen der Schneefelder. Alle waren erleichtert, als wir den sehr steilen Ausstieg auf das Gipfelplateau des Roßkogels geschafft hatten. Rechts haltend erreichten alle über den felsigen, ausgesetzten, wiederum angezuckerten Gipfelgrat den Zwieselbacher Roßkogel. Die Rundumsicht am Gipfel über die Stubaier und Ötztaler Alpen bis zum Wettersteingebirge, zur Miemingergruppe, dem Karwendel und die Nordkette über Innsbruck war einfach überwältigend.
  Erich Steiner

Klettersteige in den Loferer Steinbergen

Kürzlich veranstaltete der Alpenverein Laufen seine, schon traditionelle, Klettersteigtour. Diesmal ging´s in die Loferer Steinberge. Ein Teil der Gruppe stieg über den Nurracher Höhenweg, einen der schönsten Höhenwege der Alpen, auf. Nach 9 Stunden Gehzeit war das Tagesziel die Schmidt-Zabierow-Hütte erreicht. Bald waren auch die übrigen Gruppenmitglieder auf der hervorragend bewirtschafteten Hütte hoch über Lofer.
Nach einem gemütlichen Hüttenabend wagten die 7 Teilnehmer am nächsten Morgen den Marsch über eine 40m lange Seilbrücke nahe der Hütte. Dann folgte der Zustieg zu den Klettersteigen „Wilder Hund“ und „Nackter Hund“ die bei besten Verhältnissen begangen wurden. Immer wieder ging der Blick über die benachbarte Bergwelt. Am Gipfel des Mitterhorns waren alle glücklich versammelt. Beim langen Abstieg wurde nochmals kurz bei der Hütte Pause gemacht ehe es ins Loferer Hochtal hinab und nachhause ging. Die Tourenleiter Karin und Franz Geierstanger sahen müde aber zufriedene Gesichter.

 Franz Geierstanger

Über den Alpgartensteig auf den Karkopf
Vom Startpunkt Wanderparkplatz Bayerisch Gmain führte der Weg am Wappbach entlang durch ein zerklüftetes Tal zum Alpgartensteig. Mit einigen Eisentreppen und Stahlseilen gesichert gewinnt man in dem steilen Gelände schnell an Höhe. Neben verschiedenen Bergblumen waren auch die wechselnden Einblicke in die karstige Alpgartenrinne interessant. Im oberen Teil des Steiges quert der Alpgartensteig nach rechts und trifft auf den Normalanstieg zum Hochschlegel. Auf seinem Gipfel machten wir die erste Rast.
Es folgte die Überschreitung zum Karkopf und weil dort der Gipfel in Nebel gehüllt war entschied sich die Gruppe gleich zum Dreisesselberg weiter zu gehen. Dort wurde noch einmal ausgiebig Brotzeit gemacht, bevor der Abstieg über den Toni-Michel-Steig erfolgte. Kurz vor Ende der Tour wurde eine günstige Stelle im Wappbach genutzt um die müden Füße zu erfrischen.

 Hannes Wagner

Von Hütte zu Hütte - „Schladminger Schmankerl“

Start am Montag um 7.00 Uhr bei strömenden Regen. Fahrt nach Schladming zur Planaibahn. Die Frage, machen wir den geplanten Tag oder nehmen wir den Direktzustieg zur Preintaler Hütte. Wir entschlossen uns für die geplante Variante und wanderten bei Wind, Nebel und nur teilweise Regen die lange, nasse, großteils ausgesetzte Strecke zur Hütte. Der nächste Tag zeigte sich schon ganz freundlich und wir schlugen den Weg zum Waldhorntörl ein und gelangten dann duch die Breite Scharte zum oberen Klaffersee, der blau schimmerte, aber noch voll Schnee war. Ziel war der Greifenberg mit 2618m. Es gab immer wieder Schneefelder zu queren, teils sehr steil, aber mit gut begehbarem Schnee. Nun hiess es absteigen, ca. 1000 Höhenmeter auf einer Wegstrecke von 2 km - Vorsicht und Trittsicherheit war geboten! Spätnachmittags war dann die Gollinghütte erreicht und werden wurden sehr freundlich empfangen und bestens versorgt. Weiter ging es in den Gollingwinkel, angeblich das größte natürliche Amphitehater der Welt und steil bergauf zur Gollingscharte. Den Hochgolling liessen wir links liegen, da dieser noch viele Schneefelder hatte und ein grosser Teil der Gruppe diesen nicht besteigen wollte. Rasch ging es über ein riesiges Schneefeld bergab und bereits am frühen Nachmittag erreichten wir die Landawirseehütte. Nach ausgiebiger Durstlöschung, Labung und Quartierbezug bestiegen wir ohne Gepäck die Samspitze, ein netter kleiner Gipfel mit 2381m. Auch die beiden Landawirseen wurden noch besucht und auf die Kälte geprüft. Dann schon der 4.Tag: Aufstieg zur Trockenbrotscharte, Abstieg zur Keinprechthütte und wieder rauf zur nächsten Scharte, Abstecher auf das Krukeck, über grosse Schneefelder zur Rotmandlspitze mi 2463 m. Von dort war unsere nächste Hütte bereits zu sehen, die Ignaz-Matthis Hütte mit den Giglachseen. Es zog sich und es wurde immer wärmer und deshalb wurde später auch ein Bad im See genommen. Herrlich erfrischend und belebend. Der letzte Hüttenabend! Am Morgen dann zum Brettersee und bergauf zu einer Scharte. Es folgt eine lange Kammerwanderung im stetigen Auf und Ab, Abstecher auf das Schiedeck, weiter zum Schneider, Guschen zur Hochwurzenhütte. Letzte Einkehr voller Durst und etwas wehmütig: schön waren die Tage, das Wetter täglich besser, die Gruppe harmonisch, Stimmung bestens, keine Unfälle und Ausfälle……

 Gabi Höfer-Jani

 

 

 

 

Interessante Trails rund um die Sellagruppe

Das Sella Massiv, im Herzen der Dolomiten, ist jedem Bergsportler ein Begriff.  An den Wänden der markanten Felsen wurde alpine Geschichte geschrieben.  Manche Gipfel tragen die Namen der einstigen Bergsportgrössen und im ersten Weltkrieg  wurden die Höhenzüge gnadenlos umkämpft.  Für uns Freizeitsportler bietet dieses Gebiet alles was man sich wünschen kann. Tolle Klettersteige, aussichtsreiche Höhenwege, Skitourenklassiker, Bergwege,  rassige Klettertouren und für den Alpinskifahrer die sogenannte “Sellaronda”.  Hierbei umrundet man den Sellastock auf gepflegten Pisten zu denen Gondel- und Sesselbahnen führen. Diese Runde wird nun auch immer mehr von den Mountainbikern entdeckt, da zahlreiche  Wege und Schotterstraßen in die Region der Almen und Pässe führen. So plante ich mit den Bergradlern vom DAV Laufen diese Runde im Juli zu unternehmen. Nach der Anreise über die Brennerautobahn war schnell Sankt Christina im Grödnertal erreicht, das als Zentrum der Südtirol Schnitzkunst gilt. Bei gutem Radlwetter starteten wir, 10 Mountainbiker, um über die Fischburg nach Wolkenstein zu gelangen .Schon auf den ersten Kilometern konnte kurzweilig auf schmalen Wegen geradelt werden. Nun führte eine steile Schotterstrasse rauf zum Grödnerjoch und technisch sehr interessant kurvten wir den Biketrail runter, nach Corvara. Jetzt stand die Auffahrt zur Pralongia Hochfläche an, die auf steilen Forststrassen nach zähen 800 Höhenmetern erreicht wurde. Zügig ging es runter zum Campolognopass der auf einem tollen Höhenweg erreicht wurde. Leider hatte sich das anfangs gute Wetter etwas gedreht, do dass wir die letzte Singletrailabfahrt, bei Regen und sehr schlammigen Verhältnissen bewältigen mussten.  Am Zielort der ersten Etappe in Arabba bezogen wir ein Frühstückshotel und der Schlamm wurde mit Hilfe eines Gartenschlauchs von den Rädern entfernt.  Nach einem gemütlichen Abendessen, einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstüksbuffet stand am zweiten Tag gleich eine große Auffahrt über 1000 Höhenmeter an.  Mit den kleinsten Übersetzungen kurbelten wir die bis zu 28% steile Almstraße rauf, die auch öfters nur schiebend zu bewältigen war, zur Porta Vescovo auf  2400 Meter Seehöhe.  Anfänglich über eine Skipiste mündet die Schotterstrasse in einen sehr trailigen Höhenweg zum Pordoipass. Hier wartete das nächste Highlight auf uns Bergradler. Eine gepflegte Downhillstrecke führt in zahlreichen Steilkurven mit kleinen Sprüngen runter in Richtung Canazai. Nach einem guten Mittagessen kurbelten alle noch rauf zum Sellajoch, um bei einer schnellen Abfahrt auf kurzweiligen Trails Sankt Christina zu erreichen.  Die Sellaronda mit dem Mountainbike hat jede Menge Fahrspass für uns geboten und die 70 Kilometer bei denen 3400 Höhenmenter überwunden wurden vergingen in dieser imposanten Dolomiten Landschaft wie im Flug.  

 Arno Hahnemann

Klettersteigausbildung in Theorie und Praxis

Die Teilnehmer erfuhren alles über Ausrüstung, Planung, sicheres Verhalten, Bewegungstechniken, Schwierigkeitsklassen, Gefahren und konnten im praktischen Teil ihr Wissen anwenden, die Bewegungsabläufe einüben und das Gefühl von „Luft unter den Sohlen“ spüren. Den praktischen Teil absolvierten wir am Hausbachfall-Klettersteig in Reit im Winkl (Schwierigkeitsklasse B/C) bei bestem Wetter und nahezu optimalen Bedingungen. Allen hat die Ausbildung Spaß gemacht und Interesse auf mehr geweckt. – So soll es sein!

 Kurt Stemmer

 

Rotspielscheibe und Fagstein

Von Hinterbrand zur Königstalalm und zur Rotspielscheibe. Himmel blau, Sonne lacht und die „Gamsbleamen“ , Enzian und Krokus begrüssen uns am Gipfel. Aber sollte die Wettervorhersage recht haben und Gewitter im Anzug sein? Wir entschlossen und trotzdem zur Fortsetzung der Tour. Die Steinmandln führten uns gut durch das Gelände und auch der noch viele Schnee war gut zu gehen und so erreichten wir unseren zweiten Gipfel, den Fagstein. Beide Gipfel schenkten uns herrliche Aus- und Rundblicke und das Wetter hielt. Der Abstieg hatte nur noch kleine Schneefelder und wohlbehalten kam wir zur Priesbergalm, die leider noch geschlossen war. Aber so ein Glück: die Wasserfallalm hatte schon aufgetrieben und wir kamen zu einem kühlen Bier und beschwingt kamen wir zu den Autos zurück.

 Gabi Höfer-Jani

 

Besuch auf der Wasserburger Hütte

Wetter bestens, Laune gut – wir fahren zu unserer Patensektion auf ihre Hütte im Oberen Arzmoos am Sudelfeld. Leider hatten einige unserer Senioren keine Zeit oder Lust, denn es bestand die Möglichkeit die Hütte anzufahren. Marianne, der „gute Geist der Wasserburger“ und Hans, der „Hüttenkümmerer“ erwarteten uns schon. Nach kurzer Pause machten wir die Moorrunde mit herrlicher Blumenpracht und kehrten hungrig zur Hütte zurück. Die Weisswürste waren bereits heiß und wir gingen zum geselligen Teil über. Es wurde viel geratscht und gelacht. Bei Kaffee und Kuchen kam dann noch Fritz, der 1. Vorstand mit seiner Gattin. Es war mal wieder eine gemütliche Sache und ein nächster Besuch mit Bergtouren und Übernachtung wird geplant.

 Gabi Höfer-Jani

 

Mit dem Bergradl ums Lattengebirge
Nachdem das Anradeln am Haunsberg bei  bescheidener Witterung, für alle eine  eher nasskalte Geschichte war, verwöhnte das zweiten Pfingstferienwochenende uns Freizeitsportler, mit frühsommerlichen Traumwetter. Auch vier motivierte Mountainbiker durfte ich begleiten, um von Bad Reichenhall aus, das Lattengebirge zu umrunden.  Um neun Uhr morgens starteten wir bei angenehmer Kühle am Festplatz an der Predigtstuhlbahn. Am Westufer vom Saalachsee radelten wir auf guter Fahrbahn nach Frohnau.  Hier führt ein Steg über die Saalach und hoch über der Schwarzbachschlucht wurden die Höhenmeter gesammelt. Der Schwarzbach war auch für die nächsten Kilometer unser Begleiter.  Nach der Bachüberquerung an den Schwarzbachalmen steilt sich der Forstweg, unter den Nordostabstürzen der Reiteralm, gnadenlos auf. Wir alle meisterten diese Rampe im Sattel und am “Wachterl” wurde eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Über schattige Waldwege gings weiter zur Straße auf die Mordaualm. Wieder mit den kleinsten Übersetzungen, kurbelte man zu den Almen rauf. Mit imposanten Blicken, auf die in den Höhenlagen Verschneiten Loferer Steinberge, dem Hochkaltermassiv und dem Watzmannstock, wurde eine gemütliche Brotzeitpause eingelegt. Nun folgte eine lange Abfahrt nach Winkel die auch mit einer interessanten Trailpassage aufwartete. Ab Winkel ging es weiter auf Nebenstrassen in Richtung Hallthurm. Hier entschlossen wir uns die Forstpiste parallel zur Bahnlinie für die Abfahrt nach Bayrisch Gmain zu nutzen. In flotter Fahrt erreichten wir nach 36 Kilometern und 800 Höhenmetern die Fußgängerzone von Bad Reichenhall. Ein Strassencafe lud mit seiner reichhaltigen Speiseeiskarte zur Rast ein. So gestärkt verging der letzte Abschnitt zurück zum Festplatz mit Leichtigkeit und begeistert von einer tollen Runde, mit dem Mountainbike traten wir die Heimfahrt an.  Arno Hahnemann

Schlenken und Schmittenstein

Der Frühling will einfach nicht kommen! Bereits in Rengerberg fielen schon einzelne Schneeflocken und am Schlenken war es wieder mal sehr windig. Die Gratwanderung und der Auf- und Abstieg vom Schmittenstein verlangte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit durch Schnee und Nässe. Auch der Nebel begleitete uns fast die ganze Tour. Fazit: bei Trockenheit und Sonnenschein kann jeder gehen -  ein bisschen Abenteuer gehört dazu!

 Gabi Höfer-Jani

Der Hochfelln

Die Tour begann in Ruhpolding, Maiergschwendt und führte bis zur Farnbödenalm auf fast trockenem Weg. Von dort bis zum Gipfel lag bis zu 30cm Schnee, der in der Woche zuvor gefallen war.

Durch die Frühlingssonne angenehme Temperaturen. Am Gipfel tummelten sich neben den Bergsteigern viele Gleitschirmflieger und auch zwei Skitourengeher, die wohl kein Erbarmen mit ihren Skiern hatten. Bei der Brotzeit genossen wir die aussergewöhnlich gute Fernsicht. Der Abstieg über die Strohnschneid verlangte durch die vom Schnee in den Weg hängenden Latschen einiges an Geschick. Geschafft haben wir's trotzdem gut. Insgesamt war's eine schöne Frühjahrstour mit leider nur vier Teilnehmern.

 Hannes Wagner

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