Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

Allgemeintouren

Rothspielscheibe und Fagstein

Im Juli ging es mit Christian auf zwei stille Gipfel in den Gotzenbergen.

Von Hinterbrand ging es über breite Wanderwege an der neugebauten Jennermittelstation vorbei Richtung Schneibsteinhaus. Den breiten Weg verließen wir an der Weggabelung zur Königstalalm. Von nun an wurde es still und wir betraten den ruhigen Teil des Hagengebirges. Es sollte ein sehr warmer Tag werden und so war der erfrischende Brunnen der Königstalalm herzlich willkommen. Zumal dies die letzte Wasserstelle beim Aufstieg ist. Weiter ging es auf einem schmalen Weg eine Grasflanke hinauf und auf einem steilen Pfad mit wunderbaren Ausblicken erreichten wir die Rothspielscheibe, die ein sehr schönes und außergewöhnliches Gipfelkreuz hat. Hier machte unsere altersmäßig gut durchgemischte Gruppe eine kleine Verschnaufpause.
Nun ging es nach einem Zwischenabstieg durch die stark zerklüfteten Karrenfelder, die zum Teil sehr unübersichtlich und von Latschen durchzogen sind. Vereinzelt weisen einem spärlich vorhandene Steindauben den Weg. Zwischen Windschartenkopf und Fagstein peilten wir nun den Ostgrat des selbigen an und weiter ging es abermals über Karren und Rasenflecken. Am Grat angekommen stiegen wir ohne weitere Hürden zum Gipfel auf. Die ausgiebige Brotzeit hat sich unsere sehr starke Gruppe wirklich verdient.
Über blühende Wiesen gingen es im Anschluss gen Südwesten, bis ein fast nicht erkennbarer Pfad rechts abwärts über die Rossfelder nach unten führt. Auf halber Strecke zur Priesbergalm konnten wir uns nochmal an einer kühlen Quelle erfrischen, bevor wir uns auf der Priesbergalm mit alternativen Getränken versorgten.
Auf Kür folgte nun leider die Pflicht und es war noch ein weiter Weg bis zum Parkplatz Hinterbrand, wo wir dann knapp 20km zurückgelegt hatten. Schön war es!

Christian von Hake

Klettersteige am Wildseeloder
Vor kurzem unternahm die Tourengruppe der Sektion eine Klettersteigtour im Bereich des Wildseeloder in Fieberbrunn. Die zwölf Teilnehmer machten sich, nach einer Auffahrt zur Lärchfilzhochalm, auf den Weg zum Einstieg des ersten Klettersteigs. Nach ca. 1,5 Stunden war der Anseilplatz des Klettersteigs "Marokka" erreicht. Nach einer Sicherheitseinweisung wurde der erste Teil des mit "C" bewerteten Steigs begangen. Bestens abgesichert kletterten die Bergfreunde bei herrlichem Wetter hoch. Eine Drahtseilbrücke, die doch stark wankte, war der willkommene Höhepunkt des Steigs. Nach ca. 2 Stunden waren alle am Gipfel versammelt.
Weiter gings dann in Richtung des Gipfels der "Henne 2078". Auf dem Weg wurde an einem wunderschönen Aussichtsplatz Rast gemacht mit Blick auf die Wildseeloderhütte mit See.
Über den Gipfel der Henne folgte der Abstieg, auch über einen Klettersteig. Der mit "A" bewertete "Panorama-Steig" führte über tolle Felsformationen zum Reckmoos. Dort wurde auf einer schönen Blumenwiese nochmals kurz gerastet ehe der Rückweg zur Lärchfilzhochalm angetreten wurde. Vorbei an großen Buschen mit blühendem Almenrausch war die gastliche Hütte bald erreicht. Bei Radler und Eis wünschten sich die zufriedenen Teilnehmer, dass die Leiter der Tour, Karin und Franz Geierstanger, auch im nächsten Jahr wieder eine schöne Klettersteigtour anbieten sollten.

Franz Geierstanger

Hüttentour durchs Gesäuse

Im Herzen der Ennstaler Alpen hat die Natur ein schroffes, zerklüftetes Kalkgebirge geschaffen, das Gesäuse. In diesem viertgrößten Nationalpark Österreichs machten wir dieses Jahr unsere Hüttenrunde. Ausgangspunkt war Admont im Ennstal. Leider war das Wetter am ersten Tag nicht sehr verheissungsvoll und deshalb wählten wir die kürzere Variante zur Mödlinger Hütte. Die Regenfälle  bestätigten die Wahl und gesehen hätten wir auf den Gipfeln auch nichts. Aber bereits der 2. Tag zeigte sich freundlicher und es wurde immer sonniger und wärmer. Von der Mödlinger Hütte ging es über nette kleine Gipfel zurücks ins Tal zum Kölblwirt. Nach guter Stärkung machten wir uns auf zur Hesshütte. Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Hüttenanstieg und die Hütte in herrlicher Lage. Am nächsten Tag wurden wir gefordert: es ging über den steilen, aber gut versicherten Wasserfallweg ins Tal und in vielen Kehren wieder hoch zum Buchsteinhaus. Es folgte ein gemütlicher Abend und nach einem üppigen Frühstück starteten wir Richtung Buchstein. Hier hatten wir einige harte Schneefelder zu queren. Der Gipfel wurde nicht bestiegen, da uns der Wirt wegen zu vielem Schnee davon abriet. Der Tag war auch so ausgefüllt und anstrengend, denn es wurde immer wärmer. Wir hatten die heißeste Woche erwischt und je näher wir wieder dem Tal kamen, umso unangenehmer wurde es. Kurz vor Buchau lud ein Bach zur Abkühlung und Rast ein. Wir waren uns einig, die Strecke entlang der Strasse mit einem Ruftaxi zurückzulegen. Dann aber nochmal die Zähne zusammenbeissen: heiß war der Aufstieg vom Buchauer Sattel über die Grabner alm zum Admonterhaus. Das erste Bier zischte die Kehle hinunter. Den Abend verbrachten wir bis zur Hüttenruhe draussen und genossen die Abendstimmung im Gebirg. Morgens ohne Gepäck noch ein kurzer Abstecher zum Natterriegel und dann gings gemütlich zurück nach Admont. Es waren fünf herrliche Tage in guter Stimmung, die viel zu schnell vergingen. Wir sind immer wieder ein gutes Team, wir machen die Sache gemeinsam und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.
Gabi Höfer-Jani

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„Toter Mann“  (1392m) in den Berchtesgadener Alpen

Noch liegt viel Schnee in den höheren Lagen. Darum entschlossen wir uns zu einer kleinen gemütlichen Wanderung auf den Toten Mann. Vom Parkplatz des Götschenliftes ging es los zum kleinen aussichtsreichen Sillberg. Dann über den Mitterbergsteig, der mit einigen Hindernissen zur Akrobatik zwang ging es zum Hirscheck. Aus guter Entfernung hörten wir schon Musik, es wurde das 50.jährige Jubiläum der Hirscheckbahn gefeiert. Nach der Begrüssung mit Grassl-Schnaps ließen wir es uns mit Bratensemmeln und Bier oder Kaffee und Kuchen gut gehen. Frisch gestärkt ging es zur Betzold-Hütte und über einen kleinen Steig zurück zum Auto. Ein gelungener Tag mit Wolken, Sonne und leider nebelverhangenen Gipfeln, denn die Aussicht dort oben ist grandios.

Gabi Höfer-Jani

Schober mit Petra

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Gaisberg CO² neutral!  

Wir Mountainbiker vom DAV Laufen, unternahmen am zweiten Maiwochenende eine Tour rund um den Gaisberg bei Salzburg. Um den CO² Fussabdruck diesmal so klein wie möglich zu halten, wurde mit der Lokalbahn die erste Strecke von Oberndorf nach Bergheim gefahren. Hier ging es bei bestem Radlwetter Salzachaufwärts bis Elsbethen. Entlang vom Glasenbach erreichten wir die nach diesem Fluss benannte Klamm. Führte die Anfahrt bis hier hauptsächlich auf Asphalt,  so knirschte jetzt der Schotter vom Karrenweg durch die Glasenbachklamm, unter den Stollenreifen. Mit mässiger Steigung führt die Strecke recht kurzweilig bis zur Schwaitlalm.  Weiter kurbelten wir Bergradler am Osthang vom Gaisberg entlang, mit beeindruckenden Blicken auf die verschneiten Gipfel der Berchtesgadener Alpen, nach Oberwinkel.  Nun begann die Abfahrt auf Waldwegen nach Pertill. Auf ruhigen Nebenstrassen erreichte man Koppl und einen etwas grobschottriger Trail in Richtung Unterkoppl. Flott leitet nun der Forstweg runter zur B158 die Salzburg und Fuschl verbindet. Der nächst Anstieg brachte uns Tourenteilnehmer  rauf nach Daxlueg. Die Sonnenterasse vom Gasthaus, hoch über den Dächern von Salzburg, lud alle zur verdienten Mittagspause ein und so kehrten die Kräfte bei allen rasch zurück. Viel zu schnell verging die rauschende Abfahrt nach Esch bei Salzburg und auf dem Radweg entlang der “Ischler Trasse” kamen wir nach Sam und weiter ans Ostufer der Salzach. Nach 44 Kilometer und 800 Höhenmeter war die eigentliche Mountainbikerunde zu Ende. Da jedoch das Wetter so gut mitspielte, pedalierte alle zusammen am Tauernradweg zurück nach Laufen.

Arno Hahnemann

Fit in den Frühling – „Einwandern“ mit einer Tour auf das Dietrichshorn

An einem herrlichen Frühlingstag machten sich sechs Teilnehmer vom Wanderparkplatz Unkenberg auf den Weg Richtung Dietrichshorn. Über Almwiesen, durch Waldgebiete und entlang eines Bachlaufs gelangte die Gruppe zügig zum ersten Almengebiet. Dabei konnte die erwachende Natur mit zahlreicher Blumenpracht bestaunt werden. Etwas anstrengender über Restschneefelder ging es weiter zum Einstieg Wandsteig. Über den steilen, aber bereits gut begehbaren und zum Teil mit Seilen gesicherten Steig erreichte die Gruppe zügig den Gipfel des Dietrichshorns mit 1.542 m. Dort wurde die grandiose Sicht in alle Himmelsrichtungen bei einer ausgedehnten Brotzeit genoßen. Der Abstieg erfolgte über die Südseite zur Thällernalm. Der steile Weg war dabei durch umgestürzte Bäume und mit Restschneefeldern bedeckte Markierungen erschwert. Von diesem Almengebiet ging es zurück zum Parkplatz Unkenberg und etwa vier Stunden nach Start waren sich alle Teilnehmer einig, diese Stunden bestens genutzt zu haben.

Tom Öllinger

Sonnblick und Hocharn Runde

Die diesjährige Abschlußskitour des AV Laufen führte vom Parkplatz Lenzanger im Rauriser Tal vorbei am Naturfreundehaus hinauf zum Sonnblick. Über die harte Spur halfen Harscheisen sehr gut hinweg. Bei perfektem Sonnenschein erreichten wir nach gut 1600Hm den Gipfel des Sonnblick mit dem Zittelhaus und der Wetterwarte. Nach kurzer Pause folgte die Abfahrt über das Kleinfleißkees hinunter zum Zirmsee. Bei sehr sommerlichen Temperaturen erfolgte der Aufstieg zum Hocharn, welcher nach insgesamt etwa 2400Hm erreicht wurde. Bei dem traumhaftem Wetter konnten wir die ungetrübte Aussicht auf die umliegende Bergwelt geniessen. Nach der Firnabfahrt hinunter zum Naturfreundehaus warteten schon ein frisches Radler und eine schöne Tasse Kaffee auf uns.

Peter Schauer

Saisonstart mit dem Bike  
Noch herrscht, Anfang April, in Höhenlagen über 1000 Meter idealer Skitourenwinter.  Dennoch fanden sich fünf Bergradler zusammen, die Bikesaison zu eröffnen.  Vom Ämtergebäudeparkplatz radelten wir los, überquerten die Salzach auf dem Europasteg und in flotter Fahrt ging es auf dem Tauernradweg bis zum Schwärzerdurchschlag in das Wildschweingehege hinein. Nach Anthering folgte der Anstieg zum Haunsberg und an der Kapelle bei der Kaiserbuche II legten wir eine Verschnaufpause ein. Sehr aussichtsreich pedalierten wir den Kammweg bis nach Hörndl und zur rasanten Abfahrt nach Nussdorf.  Weiter folgten wir den Mozartradweg über Ranharting nach Oberndorf und zur Kreuzigungsgruppe über der Salzach. Die Abfahrt zur Uferstrasse war dann die fahrtechnisch schwierigste Strecke der 800 Höhenmeter und knapp 38 Kilometer.

Arno Hahnemann

Skitour auf den Hochkarfelderkopf
Am Sonntag, den 31. März, machten sich 18 Skitourengeher des Alpenvereins Laufen um 7 Uhr auf den Weg, um von Lungötz im Lammertal auf den Hochkarfelderkopf  (Tennengebirge, 2219 m) zu gehen.

Nach einer Aufstiegszeit von 3,5 Std und ca. 1400Hm genossen wir bei strahlendem Sonnenschein die grandiose Rundsicht vom Gipfel. Es folgte eine perfekte Firnabfahrt in den oberen Hängen mit zunehmender Erweichung im unteren Teil. Gegen 13.30 Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz und kehrten anschließend gemeinsam in Abtenau in der Lammerklause ein.

Franz Weber

Schneeschuhwanderung auf das Wieserhörndl/Osterhorngruppe

Auch bei der zweiten Schneeschuhwanderung in diesem Jahr bescherte uns der Wettergott Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Gemütlich strebten wir vom Parkplatz Gaissau über die Spielbergalm dem Gipfel zu. Nach fast 3 Stunden schwitzen und schnaufen kamen wir an und genossen die Gipfelbrotzeit und die schöne Aussicht. Solche Tage kann man nur geniessen!

Gabi Höfer-Jani

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Gemeinschaftstour zur Pforzheimer Hütte

Laufener und Tittmoninger Skitourenfreunde gemeinsam unterwegs. Das erlebten wir kürzlich bei einer Tour zur Pforzheimer Hütte im Sellrain. Von St. Sigmund im Sellrain aus machten wir uns auf den Weg zur sehr gut bewirtschafteten Pforzheimer Hütte. Da am ersten Tag sehr gutes Bergwetter herrschte, machten wir uns nach Erreichen der Hütte, mit leichteren Rucksäcken auf den Weg, um noch einige schöne Schwünge in den unverspurten Pulverschnee zu ziehen.

Am zweiten Tag spurten wir bis in den Talschluss zum Gleirscher Fernerkogel, den wir auf Grund der angespannten Lawinenlage nicht ganz bis zum Gipfel besteigen konnten. Über perfekte Skihänge schwebten wir talwärts. Noch einmal schnallten wir die Felle auf, und spurten hinauf zur hinteren Sonnenwand. Wieder konnten wir ein tolles Kar als erste hinunterwedeln bis in den Talschluß. Der kurze Gegenanstieg zur Hütte verging schnell in der Vorfreude auf Kaffee und leckeren Kuchen. Da der Wetterbericht immer stürmischeres Wetter und einen nochmaligen Anstieg der Lawinengefahr vorhersagte, entschlossen wir uns am dritten Tag, nur noch den Samerschlag, den Hüttengipfel zu besteigen, und dann nach Hause zu fahren. Nochmal konnten wir schöne Pulverschneehänge genießen, bevor es wieder hinunter ging zu den Autos nach St. Sigmund.

Peter Schauer

Schneeschuhwanderung auf die Loibersbacher Höhe/Osterhorngruppe

Neun Schneeschuhgeher und zwei Skitourengeher begleiteten mich am Sonntag bei besten Wetterverhältnissen auf die Loibersbacher Höhe. Eine kleine, nette Tour mit herrlichen Rundblicken. Nach ca. 2 Stunden haben wir den Gipfel erreicht und legten eine ausgiebige Rast bei frühlingshaften Temperaturen ein. Beim Abstieg dann noch eine kurze Einkehr auf der Lanzenalm. Ein gelungener Tag!

Gabi Höfer-Jani

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Jung und Alt auf dem Korein

Gemeinsam mit der Jugendgruppe des AV Tittmoning waren einige Laufener zum Korein im östlichen Tennengebirge unterwegs. 22 Skitourengänger von 13 bis 70 Jahren und vom Anfänger bis zum jahrzehntelang Erfahrenen starteten bei herrlichem Wetter zum Gipfel mit grandioser Aussicht. Obwohl der Gipfel sehr beliebt ist, haben wir bei der Abfahrt noch richtig guten, unverspurten Pulverschnee gefunden. Auf der Sonnenterasse der Buttermilchalm ließen wir uns dann Kaffee und Kuchen, und oder das Bier nach der Skitour schmecken.

Peter Schauer

Skitour mit Andi Stadler zum Gamsfeld

Skitour auf den Kampl

Am Sonntag, den 27. Januar machten sich neun Skitourengeher des Alpenvereins Laufen um 7 Uhr auf den Weg, um von Annaberg (Abtenau) auf den Kampl (Dachsteingebirge, 2001m) zu gehen.

Nach einem kurzen Waldstück und bestem Skiwetter erreichten wir die weiten Hänge des Kampl mit Blick auf die Bischofsmütze. Es folgte eine Abfahrt mit jeder Menge pulververschneiten Hängen und nach einem kurzen Gegenanstieg zum Losegg und einer weiteren Traumabfahrt kehrten wir alle gemeinsam in Annaberg beim Postwirt ein.

Franz Weber

Skitour auf den Pillstein und das Zwölferhorn

Aufstieg über die Kühleitenhütte und Mehlsackalm zur Pillsteinhöhe. Dann nordseitige Abfahrt bis zur Stubeneralm, anschließend Aufstieg bis zum Zwölferhorn. Nach der Einkehr Abfahrt bis zur Mittelstation, dann westwärts bis zum Ausgangspunkt.

Andreas Stadler

Silvesterwanderung im Bürmoos

Wanderung zum Kehlstein mit der Patensektion Wasserburg

Die Sektion Laufen traf sich mit der Patensektion Wasserburg auf der Scharitzkehl Alm (1034 m). Eine gemeinsame spätherbstliche Wanderung auf den Kehlstein (1837 m) stand auf dem Programm. Einige nutzten auch den Abkürzer über den Sappensteig. Die letzten Sonnenstrahlen genießen und sich auf den Winter einstellen. Der Schneewind kündigte ihn schon an. Wir genossen die Ruhe und schöne Aussicht am Gipfel.

Sepp König

Goldener Oktober am Hausbachfall

Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, steiler gut gesicherter Klettersteig direkt neben dem Hausbach-Wasserfall, kurzweilige Wanderung durch schattigen Wald zum Wetterkreuzgipfel, herrliche Aussicht in die umliegenden Berge, tolle Zutaten für einen wunderbaren Bergtag, den wir Mitte Oktober über den Dächern von Reit im Winkl erleben durften.

Peter Schauer

Das Wagendrischelhorn

Am Samstag machten wir uns auf den Weg zum Wagendrischelhorn. Vom Wanderparklatz Hintersee wanderten wir abwechselnd auf der Teerstraße und den Wanderwegen des National Parks bis zur Engert Holzstube. Ab dort ging es auf dem schmalen Schaflsteig sehr steil bergauf, wobei dieser auf Grund von Kuhpfaden nicht immer eindeutig zu erkennen war. Schnell gewannen wir an Höhe und konnten bei bestem Wetter bereits unterhalb der Stadelwand eine grandiose Aussicht genießen. Weiter in einem Auf und Ab, an wunderschönen Felsformationen vorbei, erreichten wir den Einstieg zur Mayrbergscharte. Von hieraus ging es durch Stahlseile gesichert in eine leichte Kraxelei. Oben angekommen waren wir überrascht auf wie viele Mitbergsteiger wir plötzlich trafen, waren wir doch bis dorthin äußerst einsam unterwegs. Über den leichten Klettersteig erreichten wir relativ schnell den Gipfel vom Wagendrischelhorn. Nach einer Pause auf den kleinen vorgelagerten Grasflächen stiegen wir über den Normalweg zum Plateau ab. Auf dem wunderschön mit Gras bewachsenen Plateau wanderten wir vor bis zum Böselsteig. Der Böselsteig ist, wie der Name schon sagt, ein Steig und an einigen Stellen sehr steil, ausgesetzt und somit auch im Abstieg schweißtreibend. Im unteren Teil "zieht" sich der Weg und die anschließende Forststraße schon arg in die Länge. Insgesamt war die bis auf einen Punkt, wunderschöne Runde mit 8 Stunden Gehzeit bei 17.5 Km Länge und 1600 Hm sehr tagesfüllend. Einziger Wermutstropfen, man kommt leider an keiner Einkehr vorbei.

Christian von Hake

Gemeinsam auf der Postalm

Die Mountainbike – Gruppe des Alpenvereins Laufen war am Sonntag gemeinsam mit den Bergbeissern des DAV Tittmoning, bei bestem Herbstwetter, unterwegs zu einer Rundtour.

Von Voglau bei Abtenau ging´s für die 14 Teilnehmer, über die alte Postalmstraße entlang des Aubachs. An einer Kreuzung teilte sich die Gruppe: einige Biker machten einen Abstecher zur Genneralm, die anderen fuhren weiter bis zur Zinkenbachbrücke. Hier wurden die schwindelfreien Radler mit tollen Ausblicken in die eindrucksvolle Klamm belohnt. Auf der „Huberhütte“ im Postalm – Bereich trafen sich die beiden Gruppen zu einer verdienten Stärkung wieder. Die Abfahrt über die Postalmstraße bot immer wieder herrliche Blicke ins Dachstein Massiv. Insgesamt waren bis zu 1700 Höhenmeter und 54 Kilometer zu bewältigen. Bei den Fahrzeugen angelangt versprach der Tourenbegleiter Franz Geierstanger auch im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame MTB Tour anzubieten.

Franz Geierstanger

Das Breithorn

Vom Parkplatz Sandten bei Maria Alm führte uns im dichten Nebel der steile Schotterweg bis kurz vor die Talstation der Materialseilbahn. Einige Meter vor der Materialseilbahn folgten wir den jetzt schmalen Steig zum Riemannhaus. Einem steinigen Geröllfeld folgten bald Wiesenhänge und durch den lichter werdenden Nebel konnten wir schon die steil aufsteigenden Wände des Breithorns und des Sommersteins erkennen. Je höher wir kamen desto lauter wurden auch undefinierbare Geräusche aus den Felswänden unterhalb der Ramseider Scharte. Die Spekulationen was das wohl sein mag, waren vielfältig und reichten von „das ist das Echo der Materialseilbahn" über eine Schafherde bis hin zu Gespenstern in den steilen Felswänden. Einige steile Kehren weiter hatte sich nicht nur der Nebel gelichtet, sondern wir hatten die Auflösung der seltsamen Geräusche vor Augen. Die Genossenschaftsalmen hatten das gute Wetter genutzt und den Abtrieb ihrer Schafherden für diesen Tag geplant. Auf Grund der Steinschlaggefahr bot uns der Anblick auf das bunte Treiben eine unterhaltsame Pause.

Weiter über steile und teilweise ausgesetzte Stufen erreichten wir rasch die Ramseider Scharte und kurz darauf das Riemannhaus. Nach einer kurzen Trinkpause zweigte unser Weg links nach Norden ab und wir folgten dem Saalfeldener Höhenweg zum Breithorn. Durch Gestein und Felsblöcke schlängelte sich der Weg relativ einfach bis kurz vor den Gipfel, wo wir über einen schmalen Grat das Gipfelkreuz auf 2504m erreichten. Insgesamt haben wir somit 1400 Höhenmeter überwunden. Erst am Gipfel öffnet sich der Blick über das ganze vor uns liegende steinerne Meer. Im Rücken von uns konnte man gut die den Gletscher des Großglockners erkennen. Nach einer Gipfelbrotzeit stiegen wir wieder zum Riemannhaus ab und kehrten dort nochmal ein. Der weitere Abstieg erfolgte auf dem Aufstiegsweg.

Christian von Hake   

Gamsfeld (Osterhorngruppe)

In der Hoffnung auf etwas Sonnenschein fuhren wir nach Rußbach. Aufgestiegen wurde über die Traunwandalm zum Gipfel. Wir hatten fast immer dichten Nebel, nur am Gipfel bescherte uns ein kurzes Sonnenloch den Blick zum Wolfgangsee. Die Rast war sehr kurz, denn es war empfindlich kühl. So stiegen wir schnurstracks zur Angerkaralm ab. Dort saßen wir dann gemütlich bei Bier, Kaffee und Kuchen bevor es zurück zum Parkplatz ging.

Gabi Höfer-Jani  

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„Besuch beim Nachbarn“ - Gleiwitzer Hütte

Schon der dritte Versuch und wieder schlechte Wetterprognosen. Doch diesmal wird nicht abgesagt, zumindest nicht von Seite der Sektion. Sechs wetterfeste Wanderer stiegen am Freitag Spätnachmittag bei leichtem Regen und Nebel zur Hütte auf. Ab Samstag Mittag sollte das Wetter wieder besser werden und so machten wir uns auf den Weg zum Hohen Tenn. Nach ca. 1 ½ Std. erreichten wir die ersten seilversicherten Kletterpassagen. Eine anspruchsvolle Sache dieser Gipfel.  Stunde um Stunde stiegen wir aufwärts, leider ohne Licht- und Ausblicke. Am kleinen Tenn traten wir den Rückzug an. Sonntag dann der strahlende Sonnenschein und wir wanderten über den Rettenzink und das Imbachhorn zur Ponyhofalm und zurück zum Parkplatz. Trotzdem ein schönes Wochenende! Die Gleiwitzer Hütte kann man nur empfehlen: Antje, die Hüttenwirtin ist eine hervorragende Köchin und Bäckerin.

Gabi Höfer-Jani

Hochtouren in den südlichen Stubaier Alpen

Zehn hochmotivierte Laufener Bergsteiger bestiegen vom Sonntag, 4. bis zum Dienstag 6. August, drei Dreitausender. Beim Bergbaumuseum (1417m) oberhalb des Ridnauntales bei Sterzing begann der Anstieg über die kleine Grohmannhütte (2254m) zur Teplitzer Hütte (2586m). Nach einer kurzen Pause führte ein schöner, aber sehr anspruchsvoller und auch ausgesetzer Steig zum 3195m hohen Becherhaus, das wie ein Adlerhorst auf dem Gipfel des Bechers thront. Auf dieser Gipfelhütte mit überragender Rundumsicht auf u.a. Sonklarspitz, Wildem Pfaff und Zuckerhütl bezogen wir unser erstes Quartier.

Im Gegensatz zu den Nordanstiegen auf den Wilden Freiger benötigt man auf der Südroute keine Eisausrüstung. Über einen markanten Weg am Nordgratstiegen wir in die "Becherscharte" (3156m) hinunter. Auf teilweise seilgesicherter Steiganlage kraxelten wir steil ansteigend über den Blockgrat zum Signalgipfelund dann problemlos zum Gipfelkreuz auf dem "Wilden Freiger" (3418m). Nachdem wir uns an der überwältigenden Rundumsicht sattgesehen hatten, folgten wir der neuen Route über den weiten Rechtsbogen abwärts, später nach Süden am Kamm über Block- und Schuttgelände den Markierungen folgend in die Freigerscharte. Nach Südost
am Grat aufwärts erreichten wir den "Roten - Grat - Gipfel"  (3o96m). Oberhalb vom Übeltal - See kamen wir am neu markierten Bergweg wieder auf die Aufstiegsroute zum "Becher". An der Teplitzerhütte genossen wir eine ausgedehnte Brotzeit und die Erholung für den anstrengenden Tag.

Am Dienstag rundeten wir die herrliche Bergwelt ab, indem wir von der "Teplitzer Hütte" zunächst zu einer 2830m hohen Scharte aufstiegen und dann nach kleineren Seen zum"Pfurnsee" hinabwanderten. Auf einem ausgesetzten, oft grasigen Steig gelangten wir hinab zur "Aglsalm" (2004m), an der wir an der urigen Almhütte die köstlichen Käse- und Speckbrotzeiten genossen. Der Abstieg zu den Autos erfolgte über die Burkhardklamm, wo wir die Naturgewalt des Wassers hautnah erleben durften.
 
Erich Steiner

Hochtour zum Rauriser Sonnblick (3106m)
Einigen "Wetterfröschen" vertrauend fuhren wir, vier Bergsteiger des DAV Laufen, um 5 Uhr über das Rauriser Tal nach Kolm-Saigurn. Am rauschenden Barbarfall vorbei erreichten wir das "Schutzhaus Neubau", 2176m. Der blaue
Himmel ließ sich nur noch manchmal erblicken. Ab der "Rojacher Hütte", 2719m, verhüllten sich die umliegenden Gipfel im Nebel. Über sehr ausgesetzte Passagen mit Versicherungen gelangten wir endlich nach 1600 Höhenmetern und 4 Stunden zum Ziel, dem 3106m hohen Gipfel mit dem AV Zittelhaus. Nach einer gemütlichen
Einkehr machten wir uns an den Abstieg. Die Wegsuche verlangte im Nebel hohe Aufmerksamkeit. Je weiter wir nach unten kraxelten, desto größer wurden endlich die Wolkenlücken. Viele der sichtbaren Gipfel konnten wir jetzt bestimmen. Nach einer kurzen Brotzeit an der Neubauhütte erfreute uns der restliche Abstieg, weil auch unser Gipfelziel endlich in der Nachmittagssonne frei wurde.

Erich Steiner


Glingspitze und Riffgrad in den Radstädter Tauern

Eine neunköpfige Gruppe des DAV Laufen machte sich ins Tappenkar auf. Vom Parkplatz Schwabalm (Kleinarl) ging es zügig über den von Touristen viel frequentierten Aufstieg zum idyllisch gelegenen Tappenkarsee auf 1762m. Entlang des Sees ging es zur Tappenkarseehütte (1822m), bei der uns ein heftiger Regenschauer während unser Kaffeepause überraschte. Nach einer ausgedehnten Zwangspause konnte die Tour auf den Weißgrubenkopf (2.369m) dann aber trocken, zum Teil mit Sonnenschein, fortgesetzt werden. Zurück am späten Nachmittag ging der Tag in einen geselligen Hüttenabend über. Nach dem Frühstück begann unsere Gratwanderung des zweiten Tages mit dem Aufstieg über den Haselstein (2.102m) auf die Glingspitz (2.433m). Bei herrlicher Sicht machte sich die Gruppe über den unmarkierten Rifflgrat auf den Weg, den gesamten Grat zwischen Großarltal und Kleinarltal zu durchschreiten. Das Wetter trübte sich zusehends ein, das Großarltal erstrahlte großteils noch im Sonnenschein, während über das Kleinartal und das Tappenkar dichte Nebelschwaden aufzogen. Über das Kreuzeck (2.204m) und das Draugsteintörl (2.077m) ging es entlang der „Wetterschneid“ trocken zurück auf die Tappenkarseealm. Bei dieser Gratwanderung zwischen den Tälern und den Wetterfronten beeindruckte vor allem auch die Flora und Fauna. Pferde, Kälber, Schafe, Ziegen, Murmeltiere konnten genauso beobachtet werden wie unzählige Blumen und Pflanzen in unterschiedlichsten Farben. Nach der abschließenden Brotzeit setzte dann leichter Regen ein, der uns beim Abstieg auf die Schwabalm mal stärker, mal schwächer begleitete.

Tom Öllinger

 

 

 

 

Acht Tage in den Zillertaler Alpen

Dieses Jahr führte uns die Hüttentour in die Zillertaler zum Berliner Höhenweg. Auf dem Programm standen 6460 m im Aufstieg, 6670 m im Abstieg und ca. 46 Std. Gehzeit. Startschwierigkeiten gab es schon in Finkenberg am Ausgangspunkt unserer Tour: Parkplatz eine Baustelle, Ortsparkplätze wegen einer Veranstaltung gesperrt. Nach ca. 1 Std. doch eine kleine Nische neben der Strasse für 4 Autos gefunden in der Hoffnung, dass wir die Autos nach acht Tagen wieder unbeschädigt vorfinden. Dann endlich Start zur Gamshütte - eine kleine gemütlich Hütte. Ein Teil der Truppe war noch nicht ausgelastet und machte sich auf den Weg zur Vorderen Grinbergspitze. Leider zwang uns ein Regenschauer, starker Wind  und Nebel ca. 200 hm unter dem Gipfel zur Umkehr. Vielleicht haben wir zu bald aufgegeben, denn schon nach kurzer Zeit schien wieder die Sonne, aber auch nur für kurze Zeit und der Gipfel war immer in Wolken.

Am 2. Tag stand uns eine lange Etappe zum Friesenberghaus bevor: ca.14 km und 1160 hm. Es ging durch steile Grasflanken  und grobes Blockwerk ins Schrambachkar, zur Grauen Platte, zur Pfitzenalm, dem Milchträger zu den steilen Rifflerrinnen, den Wesendlekarsee zur Hütte. Nach ca. 9 Std. war das Ziel erreicht.

Für Tag 3 waren nur 6 Std. angegeben und die Hm hielten sich in Grenzen. Gemütlich gingen wir zur Olpererhütte, machten Frühschoppen auf der Sonnenterasse und genossen die Aussicht. Dann mussten wir ins Tal zum Schlegeisspeicher und es wurde immer wärmer. Diesen marschierten wir entlang und hatten dann noch gut 1 Std. Anstieg zum Furtschaglhaus.

Der 4. Tag begrüßte uns mit Nebel und keiner Sicht. Es stand die Königsetappe bevor: über das Schönbichler Horn zur Berliner Hütte. Nebel und Graupelschauer begleiteten uns bis kurz vor dem  Gipfel, aber die Sonne kämpfte sich teilweise durch. Durch eine steile Rinne steigen wir auf den Südgrat des Berges. In luftiger „Turnerei“ waren es dann nur noch einige Meter. Leider kein das prachtvolles Panorama – aber trotzdem ein schönes Gipfelerlebnis, es war nicht kalt, nur wolkig! Nun der anspruchsvolle Abstieg über die Ostseite – ungefähr 400 hm mit Drahtseilen gesichert,  Schotterrücken ins Garberkar und weiter ins Hornkees. Sonne, Wolken wechselten sich dann schon ab und bei Sonnenschein erreichten wir die unter Denkmalschutz stehende Berliner Hütte. Einmal muss man sie gesehen haben!

Am Tag 5 ging es durch ein wunderschönes Tal zum Schwarzsee. Weiter durch das Roßkar zur Mörchenscharte. Von dort stehen wir schon ganz klein unser Tagesziel – die Greizer Hütte. Drahtseilgesichert verlassen wir die Scharte, anchliessend Kehre um Kehre in den Floitengrund und dann bei guter Hitze 400 Hm zur Hütte hinauf, empfangen von Ziegen, Hühnern und Pferden. Sonnenterasse mit Kaffee, Apfelstrudel, Bier, später ein reichhaltiges Abendessen – da ist die Welt doch in Ordnung!

Tag 6 Anstieg zur Lapenscharte, von 2701 m dann hinunter und über das Löffler- und Eiskar zur Kasseler Hütte. Da der Tag noch jung war, spazierten einige noch zur „Schönen Aussicht“ und zum östlichen Stilluppkees. Es folgte ein längerer Hüttenabend mit Klaviermusik, Schlagwerk und Gesang.

Am 7. Tag stand wieder eine lange Etappe an:14 km über den Siebenschneidensteig. Abwechselnd ging es durch steile Grashänge, grobes Blockwerk, seilversicherte Schartln zur Edelhütte. Es waren wirklich sieben Schneiden! Anfangs regnete es kurz, aber dann wurde es immer wärmer und nach 7 Std. und 45 Minuten hatten wir uns die Rast auf der Sonnenterrasse verdient.

Der letzte Tag! Besteigen wir noch die Ahornspitze bevor wir eine Stunde zur Ahornbahn gehen und diese für die Abfahrt benutzen? Der Jubel war nicht sehr groß – einige wollten keinesfalls mehr einen Gipfelsturm machen. Aber die Entscheidung wurde uns abgenommen – am Morgen schüttete es! Also auf zur Bahn und Abfahrt – so schonen wir unsere Knie, denn bis Mayerhofen wären es 1600 Hm gewesen. Im Tal angekommen, schien schon wieder die Sonne! Die Fahrer holten die Autos und in einem schönen Gastgarten wurde Abschied genommen vom Berliner Höhenweg.

13 Wanderlinge (vier Männer und neun Frauen) begleiteten mich auf der schönen, anspruchsvollen Tour. Die Tour war interessant, voller Blütenpracht, lange Etappen, Klettersteigpassagen, viel Wasser, schöne Seen, freundliche Hütten und -wirtsleute, gutes Essen und Trinken und vor allem voller Harmonie und guter Gemeinschaft. Wir haben bewiesen: „gemeinsam sind wir stark“.

Gabi Höfer-Jani

Rauhe Tour auf das Hohe Brett

Bei stabilem Wetter, aber niedrigen Temperaturen machten sich 11 Teilnehmer von Hinterbrand auf den Weg Richtung Hohes Brett. Zuerst ging es den durchwegs steilen Anstieg bis auf die Brettgabel. Dabei verlangte anfangs der durchnässte Boden volle Konzentration. Nach kurzer Rast mit verhältnismäßig guter Sicht machte sich die Gruppe auf zum Hohen Brett. Beim Aufstieg wurde dabei die Variante über den Grat gewählt, bei dem die Wegemarkierung nicht mehr sichtbar ist. Der leichte Schneefall der Nacht erschwerte die Tour nicht, der stetig zunehmende Wind lies die Finger aber zunehmend kälter werden. Die Landschaft zeigte sich Teils bizarr und wunderschön. Eine ausgedehnte Gipfelbrotzeit wurde durch die eisigen Winde am Gipfelkreuz verhindert, nur wenige genehmigten sich eine Gipelhoibe. Der Abstieg erfolgte über das Jägerkreuz, ab dem die Gruppe dann relativ windgeschützt war. In der ruhigen Natur konnte eine größere Gruppe Gämsen beobachtet werden, bevor man an der - ausgerechnet an diesem Tag geschlossenen - Mitterkaseralm ankam. Nach kurzer Rast ging es von dort zurück zum Parkplatz Hinterbrand.

Tom Öllinger

Gamsknogelrunde

Die Tour wurde auf Fronleichnam wegen Terminüberschneidung vorgezogen. Bei herrlichem Wetter starteten wir beim Forsthaus Adlgaß. Anfangs kühl durch den Wald, dann immer steiler aber mit herrzlichem Ausblick auf Frillensee, Teisenberg …. zum Grat zwischen Zwiesel und Gamsknogel. Das Ziel vor Augen ging es dann in kurzer Zeit zum Gipfel, wo eine ausgiebige Rast angesagt war. Der Abstieg dann über die Kohleralm. Eine Einkehr dort wurde uns verwehrt, weil bereits etwas Donnergrollen und schwarze Wolken aufzogen. Also schnell abwärts! Es hat uns der Regen noch erwischt, aber Richtung Adlgaß ließ er nach und wir konnten die Tour im Biergarten beenden.

Gabi Höfer-Jani

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Tour auf den Wallerberg

Neun Bergsteiger des DAV Laufen machten sich auf den Weg zum 1682m hohen Wallerberg am Pillersee. Ob aber das Wetter mitmachen will? Ein Blick zu den dunklen Wolken verhieß nichts Gutes, doch die Wolkenlücken ließen auf den Gipfelerfolg hoffen. Entlang von Almwiesen, Jungvieh, Almenrausch und bunten Schmetterlingen kamen wir zur Wintersteller Alm. Zügig ging es weiter zum Ziel. Auf einer Scheibe beim Gipfelkreuz konnten wir viele Gipfel zuordnen. Auf der urigen Alm, die 2014 ihr 100jähriges Jubiläum feierte, genossen Wanderer und Biker nicht nur die herrliche Aussicht auf der Terrasse, sondern auch allerlei Schmankerl.

Erich Steiner