Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

Wir lieben die Berge!

 Seniorengruppe

Natur und Kultur - Auf den Spuren der Holzknechte

Von der Urschlau über Holzfällerwegen zur Röthelmoos. Einkehr beim Langerbauern. Rückweg über die Trift zum Ausgangspunkt. Ein schöner Herbsttag.

Sabine Zeh

Hochfellnrunde mit Gerti

Ich habe gelernt, jeden Tag wie ein Geschenk zu genießen. Was unabwendbar geschieht kann ich nur mit Ruhe und Vertrauen abwarten. Heinrich Harrer 

Abwarten.... Die Gröhrkopfrunde als Seniorentour geht einfach nicht. Die Wegbeschaffenheit war zu schlecht und die Runde wieder einmal nicht durchführbar. 

Kurz entschlossen entschied ich mich ab der Glockenschmiede eine Hochfellnrunde zu gehen. 

Vom Wanderparkplatz gingen wir zunächst am Thoraubach entlang bis wir rechts abbogen und den Weg über die Farnbödenalmen wählten. Wir bewegten uns zwischen der Thorau- und der Strohnschneid auf schmalen Pfaden bergaufwärts, vorbei an der Fellnalm, bis wir nach ca. 1000 hm den Gipfel des Hochfelln erreichten. Leider zog der Nebel auf, es wurde kalt und die Rundumsicht lies sich meist nur erahnen. So entschieden wir uns nach kurzer Rast weiterzugehen. Die Sicht besserte sich und wir stiegen zuerst den normalen Weg Richtung Thoraualm ab, entschieden uns aber dann für Abstieg, einem nicht beschilderten Weg Richtung Thoraukopf. Wir umrundeten diesen bevor wir zwischen Thorau- und Weißgrabenkopf weiter zur Thoraualm gingen. Nach einer zünftigen Brotzeitrast wanderten wir telweise auf Forsttrassen und Steigerln entlang des Thoraubachs zurück zu unserem Ausgangspunkt. (Gerti Wimmer)

____________________________________________________________________________

Mit den Senioren auf dem Hochleckenkogel und Brunnkogel

Eine große Teilnehmergruppe von 25 Senioren und Jungseniorinnen haben sich für die Bergtour ins Höllengebirge entschlossen. Ein Auto musste bei der Kienklause geparkt werden, zum Aufstieg sind wir noch 5 km weiter zur Taferlklause gefahren. Der Weg beginnt auf einer Forststraße und wechselt nach einer halben Stunde in steiles, teils schwieriges Gelände mit Fels und Geröll. Beim goldenen Gatterl verzweigt der Weg zum Hochleckenkogel und dem Hochleckenhaus. Die Anstrengung bis dorthin war schon sehr groß und trotzdem wollten alle direkt zum Gipfel. Je höher wir kamen, desto schöner wurden die Ausblicke die wir in Stille genießen konnten. Vom Hochleckengipfel (1670m) war der Brunnkogel (1708m) mit dem beeindruckend großen Kreuz zu sehen. Er ist so nah, wollen wir die knappe Stunde noch dran hängen? - fast alle waren begeistert. Vor diesem mächtigen Kreuz zu stehen ist schon ein besonderes Erlebnis, von beiden Gipfeln genießt man eine unglaublich schöne Rundumsicht, da ist eine große Pause angesagt. Jetzt aber ab zum Hochleckenhaus, wo uns bestimmt ein Weißbier usw. erwartet! Von dort noch ein zweistündiger Abstieg zur Kienklause, der noch mit Vorsicht zu genießen ist. Ein ganz besonderer Dank der tollen und starken Gruppe und vor allem dem Werner, er macht immer den Letzten damit niemand verloren geht. Herzlichen Dank!

  Gottfried Eder

Eine regenlose Tour auf die Hochplatte

Trotz ungünstiger Wetterprognosen wagten zwölf Bergfreunde den Aufstieg zur Hochplatte bei Marquartstein. Vom Wanderparkplatz Mühlau ging es über die Oberauerbrunstalm zügig bergauf. Vorbei am Teufelsstein und über einen steilen Grashang erreichten wir den Gipfel. Nach einer kurzen Rast am Gipfel gingen wir hinab zur Piesenhauser Hütte, dort wurde dann noch Kaffee und Kuchen genossen. Der leckere und gehaltvolle Käsekuchen, vom Hüttenwirt selbst gebacken, ist sehr zu empfehlen. So gestärkt ging an den Abstieg. Auf etwa halber Höhe querten wir die Hochplatte, um dann steil hinab zurück zum Parkplatz zu kommen. Als wir im Auto saßen fielen die ersten Regentropfen, so dass wir die Tour trocken überstanden.

Manfred Schlagbauer

Feldberg und Stripsenkopf    
Wer recht in Freuden wandern will, der geh der Sonn entgegen. -Emanuel Giebel-  
   
Warm war`s, sehr warm als wir zu zehnt zu unserer Bergtour am Wilden Kaiser aufbrachen. Im Kaiserbachtal gingen wir zuerst auf einem Forstweg zur Raggnerhochalm. Dort wählten wir den Weg, der steil direkt auf den Verbindungsgrat zwischen Feldberg und Stripsenkopf führt. Auf diesem felsdurchsetzten, gras- und latschendurchwachsenen Grat bewegten wir uns dem Stripsenkopf zu. Man hat dort die Wahl, entweder auf den Gipfel Stripsenkopfs aufzusteigen oder auf direktem Weg zum Stripsenjochhaus zu gehen, wobei aber auch auf diesem Weg nötige Vorsicht geboten war.  Auf  dem Stripsenkopf steht übrigens kein Gipfelkreuz, sondern ein Aussichtspavillion. Die Aussicht ist einfach grandios. Nach kurzer Rast stiegen wir in Serpentinen auf schottrigen Pfaden, am Fuß des Predigtstuhls, der Steineren Rinne, der Fleischbank und Totenkirchl dem Ausgangspunkt der Grieseneralm entgegen. Dort saßen wir noch in gemütlicher Runde beisammen.

Gerti Wimmer

Die Kampenwand, der Chiemgauer Paradeberg

Den Gipfel der Kampenwand (1664m), nahmen sich 17 Bergwanderer vor. Bei herrlichem Wetter wanderten wir vom Parkplatz Hintergschwendt bei Bernau zunächst auf einer Forststraße, dann auf einem abwechslungsreichen Steig bis zum Roßboden und von dort weiter zur Steinlingalm. Beim Gipfelanstieg erwarteten uns zuerst große Felsblöcke und zuletzt einige etwas ausgesetzte Stellen, die jedoch sehr gut mit Seilen gesichert waren. Das Gipfelkreuz mit seinen imposanten 12 Metern Höhe wurde zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege errichtet. Da am Gipfel Platzmangel herrschte, verlegten wir die Gipfelrast kurzerhand etwas nach unten. Die Abstiegsvariante auf der Südseite, hatte es nochmal in sich. Über ein kurzes seilversichertes Stück kletterten wir hinunter auf den markierten Weg zum Raffensattel. Weiter ging es wieder einige Höhenmeter hinauf und dann über einen Kamm hinunter zur Steinlingalm, wo wir eine wohlverdiente Rast einlegten. Von dort wanderten wir zurück zum Ausgangspunkt.

Manfred Schlagbauer

Durch die Glasenbachklamm

Unweit der Stadtgrenze von Salzburg im Gemeindegebiet Elsbethen ist die Glasenbachklamm. Geologische Schautafeln entlang des Klausbachs erklären anschaulich die Entstehungsgeschichte, die Gesteinsformationen, Pflanzen und Fossilienvorkommen. Der Weg verläuft 430 Hm überwiegend im Schatten der Wälder abwechslungsreich auf flachem und auch steilem Gelände bis zur Fageralm. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast folgte auf  teils anderem Weg wieder der Abstieg.

Diese Tour war Ersatz für den Streicher, der konnte wegen Schnee- und Windbruch nicht begangen werden.

Gottfried Eder

Seniorentreffen auf der Gsengalm/Tennengebirge

Fünf vollbesetzte Autos starteten nach Abtenau. An der Schranke auf der Forststrasse zur Gsengalm trennten sich die Wege. 14 Teilnehmer wanderten gemütlich zur Gsengalm und 10 Personen gönnten sich den Luxus der Auffahrt bis zur Hütte. Julinde verwöhnte uns wieder mit einem Bratl und anschliessend mit Kaffee und Kuchen. Gemütlich war es wieder!

Gabi Höfer-Jani

Wanderst du, brauche nicht nur deine Füße, sondern auch Augen, Kopf und Herz

Nachdem die Wanderung auf den Gröhrkopf noch nicht möglich war habe ich mich entschieden, diese geplante Tour zu verschieben und so wanderten wir auf die Jochalm, Tennengau.  
Ab dem Gasthof Bärenhütte starteten 14 Bergfreunde im geschützten Landschaftsteil des Bluntautals. Gleich zu Beginn mussten wir den Torrener Bach, den wir nicht wie sonst einfach auf großen Steinen, sondern wegen der Wassermenge auf einer schmalen Brücke überqueren. Bald bogen wir in den Wald hinein, wo es zwischen Moosen, Farnen und blühendem Bärlauch gleich steil bergauf ging. Nachdem wir die Kühleitwand hinter uns gelassen haben, erreichten wir eine herrliche Almwiese. Wir machten kurz Rast und es gesellten sich einige Pferde mit einem Fohlen zu uns. Diese hatten es auf unsere Rucksäcke und Wanderstöcke abgesehen und so manche von uns kämpfte um diese. Unser Zwischenziel, die Untere Jochalm war bald erreicht. Einige gingen bis zur Oberen Jochalm, die anderen wanderten noch ein Stück auf gleichem Weg, bis sie dann umgeben von schroffen Felsmassiven Brotzeit machten. Auf der gegenüberliegenden Felswand konnten wir in einem Schneefeld Gämsen beobachten, ob die dort Abkühlung suchten? Außerdem hatten wir einen Blick auf den gewaltigen Felsabsturz im Frühjahr 2018 am Hohen Brett im Göllmassiv, für mich immer wieder ein innehalten, wie klein wir doch gegen Naturgewalten sind.  
Zurück zur Unteren Jochalm warteten wir bei einem kühlen Getränk und Gesprächen mit Einheimischen bis sich Rest der Gruppe zu uns gesellte.    Der Abstieg erfolgte auf gleichem Weg, wobei wir noch einen kurzen Abstecher machten, um den  Bluntauer Wasserfall, der zur Zeit mit Unmengen Wasser in die Tiefe stürzt, zu bestaunen.  
Am Ausgangspunkt angelangt konnten wir unsere Füße im reißenden Gebirgsbach abkühlen, bevor wir wieder nach  Hause fuhren.

Gerti Wimmer

Wanderung vom Aschauerweiher zur Kastensteinerwandalm

Wandern ist mehr als ein Gehen von einem Ort zum andern! Wandern ist Erfassen und Erleben der Landschaft und der Natur!-  (Georg Fahrbach)  Obwohl ich den Wetterbericht nicht wirklich glaubte, war ich  fest entschlossen die Wanderung zu gehen. Mein Hoffen auf schönes Wetter wurde nicht enttäuscht und so machten sich 28 Wanderfreunde am 1. Mai auf den Weg zur Kastensteinerwandalm. Vorbei am Naturbad Aschauerweiher gingen wir zuerst zum Märchenpfad, dem längsten Märchenwanderweg im Berchtesgadener Land. Nach  diesem 2km langen Rundweg durch einen lichten Wald kamen wir auf den Maximilians-Reitweg. Auf diesem nach König Max ll. benannten Reitweg spazierten wir in leichtem Auf und Ab in Richtung Bischofswiesen. Wir bleiben auf dem Wanderpfad bis dieser rechts in  den „ Blitzweg“ abzweigt. In über zehn Serpentinen überwindet dieser Wanderweg 200 Höhenmeter bis wir den Aussichtspunkt „Wandei“ erreichten. Legendär der Blick auf den Watzmann und den Gipfeln der umliegenden Berge. Wir gingen weiter zur Kastensteinerwandalm, wo wir im Freien Mittagessen konnten. Mit Blick auf die noch verschneiten Berggipfel genossen wir die Sonne bevor wir uns auf dem selben Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt bewegten. Erstaunlich für mich war, dass viele diese leichte, schöne Wanderung nicht kannten.

Gerti Wimmer 

Kulturelle Wanderung durch das Freilichtmuseum Großgmain

An einem schönen Frühlingstag eröffnete ich das Wanderjahr 2019. Wir spazierten durch das Freilichtmuseum Großgmain mit seinen wunderschönen Höfen und Almen. Wir folgten der Route vom Pinzgau in den Lungau, von dort nach Pongau und Tennengau. Nach einer Mittagspause im Museumssalettl wanderten wir zurück Richtung Heimat, dem Flachgau. Viele TeilnehmerInnen waren das erste Mal in diesem wunderbaren Museum. Ich kann es nur weiter empfehlen.

Sabine Zeh

Pistenskitour in Lofer
Am Mittwoch, 27. Februar, unternahmen sechs Senioren eine Skitour bei wolkenlosem Wetter zum 1565m hohen Schwarzeck bei Lofer. Vom Parkplatz 3 ging es flott in 850 Hm zum Gasthaus "Kechtkaser", wo wir es uns auf der gut besuchten Terrasse bei Speis und Trank und herrlichem Panorama gut gehen ließen. Die Rundumsicht auf die herrliche Gebirgswelt war großartig. Die Talabfahrt auf der aufgefirnten Piste ließ keine Wünsche übrig.
 
Erich Steiner

Pistenskitour für Senioren zum Wieserhörndl (1586m, 700 Hm)
 
Sieben Tourengeher des Alpenvereins Laufen fuhren am 6. Februar zum ehemaligen Pistengebiet, das wegen Streitereien nicht mehr präpariert wird. Bei prachtvollem Sonnenschein erreichten wir den Gipfel des aussichtsreichen Wieserhörndls. Unterschiedliche Pistenverhältnisse ließen nicht überall den erhofften Abfahrtsspaß aufkommen. Drei Unentwegte ließen es sich trotzdem nicht nehmen, auch noch den Spielberg (1428m) aufzusuchen. Eine gemütliche Einkehr auf der Terrasse oberhalb des gebührenpflichtigen Parkplatzes rundete die Skitour ab.
 
Erich Steiner

Pistenskitour zum Götschen
 
Vier DAV - Senioren stiegen bei angenehmem Wetter von der Götschenalm (900m) in einer Stunde zum 1307m hohen Götschengipfel. Hochkalter, Wimbachgries, Watzmann und Hoher Göll zeigten sich tief verschneit. Auf der gut präparierten Piste machte die Abfahrt allen Senioren viel Spaß. Die Einkehr in der Götscnenalm rundete die Tour ab.
 
Erich Steiner


E-Mail
Anruf
Infos