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Sektion Laufen

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Laufener Hütte für die neue Saison gerüstet

Vor 60 Jahren wurde die Sektionshütte der Laufener Alpenvereinsfreunde im Tennengebirge erstmalig im Rahmen von Baumaßnahmen mit Hubschraubern versorgt. Dem ersten Flug ging ein monatelanger Schriftverkehr mit verschiedensten Stellen und Honorationen voraus, um schließlich am 22. August 1961 mit zwei Hubschraubern der 1. Hubschrauberstaffel aus Hörsching bei Linz der österreichischen Luftstreitkräfte vom Abtenauer Sportplatz zur Laufener Hütte zu fliegen. Das Material wurde noch IM Hubschrauber transportiert und nicht vor der Hütte abgesetzt, sondern im Tenngrund unterhalb ausgeladen. Mit Muskelkraft und zu Fuß musste dann noch, unter anderem der Holzofen, die restlichen Meter zur Hütte getragen werden.  Heutzutage sorgen Firmen, wie Wucher aus Ludesch, für ein punktgenaues Absetzen unmittelbar vor die Hütte mittels am Fixtau hängender Lasten.


Damals ein Novum, heute ein nicht mehr wegzudenkender Standard, um nicht nur die Hütte mit Getränken und Material für die fortwährende Erhaltung zu versorgen, sondern vielmehr um auch eine ordnungsgemäße Entsorgung des über das ganze Jahr angefallenen Mülls zu gewährleisten. Neben alljährlichen Arbeiten des örtlichen Kaminkehrers und der Überprüfung der vielen Feuerlöscher, wurde in diesem Jahr auch eine Feuerbeschau durch eine Abordnung der Marktgemeinde Abtenau durchgeführt, die zu keinerlei Beanstandungen führte.

Das bewährte Team um Hüttenreferent Matthias Graspointner war aber schon zwei Tage vorher damit beschäftigt, das hinaufzufliegende Material am Gasthof Kohlhof fluggerecht, und vor allen Dingen das jeweilige Gewicht der verwendeten BigPacks und Paletten beachtend, vorzubereiten und am Flugtag für die Koordination im Tal zu sorgen.

Weitere Mitglieder stiegen schließlich am Vatertag zur Hütte auf, um unter der Federführung von 2. Hüttenreferent Karli Edenhofer, die Hütte aus dem Winterschlaf zu holen und die notwendigen Vorbereitungen für Versorgungsflug und die neue Hüttensaison vorzunehmen. Hierzu galt es, bei eher widrigen Witterungsverhältnissen zunächst die Zugänge und Abstellflächen für das benötigte Material um die Hütte vom Schnee freizuschaufeln, um anschließend alles, was ins Tal geflogen werden sollte, zu verpacken und transportbereit parat zu stellen.

Am Freitag zeigte sich dann das Wetter unerwartet von seiner schönsten Seite und so konnte bei Sonnenschein und vor allem freier Sicht um 08.15 Uhr mit dem ersten Anflug begonnen werden. Nach 15 Flügen war der Spuk vorbei und jeder froh, dass alles wie am Schnürchen lief. Damit war es selbstverständlich nicht getan, denn Getränke, Proviant der Hüttendienste sowie 6 Ster Brennholz, insgesamt knapp 8700kg,  galt es aufzuräumen und das eine oder andere instandzusetzen, während die Damen vorwiegend für neuen Glanz in der Hütte sorgten und sich um die nicht zu vergessende Kulinarik kümmerten.


Nachdem ab 19. Mai in Österreich Lockerungen für den Tourismus erfolgen, steht auch den bayerischen Bergfreunden einem Hüttenbesuch nichts mehr im Wege. Nähere Informationen zu einem Hüttenaufenthalt werden in Kürze auch unter www.dav-laufen/laufener-huette/faq veröffentlicht.

Text/Fotos: Markus Lichtmannegger /Sektionsarchiv

Solidaritätsmarsch 2021

Wenigstens der Solidaritätsmarsch konnte dieses Jahr wieder, wenn auch in anderer Form, durchgeführt werden. Im letzten Jahr Corona-bedingt ausgefallen, machte es der Pfarrverband Laufen-Leobendorf unter der Verantwortung von Matthias Surrer möglich, den Fortbestand dieser wichtigen Aktion auch in gesellschaftlich nach wie vor schwierigen Zeiten zu gewährleisten. In einem Zeitraum von 14 Tagen konnten die Teilnehmer bis Ostersonntag auf der gut 10km Strecke des neuen Laufener Kapellenwegs wandern und sich für jeden Kilometer zu Gunsten des VOZAMA-Hilfsprojekts von einem Sponsor finanziell entlohnen lassen.

Für unsere Sektion seit jeher ein Anlass, sich entsprechend miteinzubringen! Möglich macht dies aber in erster Linie das bewährte Sponsoring durch die Laufener Firma Hörl, so auch im Jahr Zwei der Pandemie!

Ausschließlich durch 88 Sektionsmitglieder wurden 824km erwandert, für Kinder gab es ein 3km Route, um mit dem Spendenbetrag der Firma Hörl das "pfiffige" Schulprojekt in Madagaskar weiterhin zu unterstützen. Wir sagen herzlich Vergelt`s Gott beim Sponsor und den teilnehmenden Mitgliedern!

Markus Lichtmannegger

Klein, aber fein - Hoagart des Laufener Alpenvereins beim Poidai-Hof

An einem lauen Augustabend und unter Berücksichtigung der Corona-Abstandsbedingungen und Schutzmaßnahmen konnten rund sechzig Mitglieder des Laufener Alpenvereins auch heuer wieder beim historischen Podai-Anwesen an einem besonderen Musikanten-Hoagart teilnehmen.

Die selbstmitgebrachte Brotzeit schmeckte zu ausgewählten Stücken der Rothler und Laufener Stubnmusi, des Ribinger Zweigesangs und der Stubnblechmusi, einer Gruppierung von Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren. Besonders unterhaltsam und für manchen Lacher gut war der Beitrag von Beni, Lukas und Vitus mit ihrem Stück „Mia han drei fesche Burschn“.

Applaus galt der schmissigen Blechmusik mit Horn, Tuba, Posaune und Tenor sowie der gepflegten Stubnmusi mit Ziach, Hackbrett, Gitarre, Kontrabass, Zither und Querflöte. Sichtlich genossen aber haben auch alle Anwesenden die lange vermissten Gespräche, so manchen Ratsch und viele Gschichten gemeinsamer Touren.  

Dank gilt den teilnehmenden Musikanten, dem Organisator Tom Mayr und besonders Hans Müller, dass er sein historisches Poidai-Anwesen rund um das historische Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit vielen liebevollen Details zur Verfügung gestellt hat.

„Mia is de Gsellschaft scho narrisch obganga!“ diesem Zitat eines teilnehmenden Musikanten ist nichts mehr hinzuzufügen.

Text und Fotos: Theresia Stadler-Mayr



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